© Oliver Miller-Aichholz Die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) übernimmt die Trägerschaft für den Patient:innenbeirat und plant den Ausbau der Patient:innenbeteiligung.
Die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen, Forscher:innen und Patient:innen weiter zu intensivieren ist eines der Ziele, das sich die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) mit der Übernahme der Trägerschaft für den Österreichischen Patient:innenbeirat gesetzt hat. Zudem will die GÖG die Mitwirkung von Patient:innen im Gesundheitswesen systematisch ausbauen und Beteiligungsstrukturen langfristig stärken.
„Ein modernes Gesundheitswesen braucht die Perspektive der Menschen, die es in Anspruch nehmen, und mit der Übernahme des Patient:innenbeirats schaffen wir die Voraussetzungen für eine noch stärkere Patient:innenbeteiligung“, sagt dazu GÖG-Geschäftsführer Herwig Ostermann. Vor dem Neustart des weiterentwickelten, ausgebauten Modells der Patient:innenbeteiligung, der für den Herbst geplant ist, startet die nationale Public-Health-Institution noch eine Ausschreibungsrunde für Patient:innen, die im Beirat mitwirken möchten.
Bisher hatte der Patient:innenbeirat seine organisatorische Heimat im Ludwig Boltzmann Institute (LBI) Digital Health and Patient Safety. So wie unter der Trägerschaft des LBI bleibt er auch künftig die zentrale Anlaufstelle für Institutionen und Fachleute, die Patient:innen in ihre Arbeit einbeziehen möchten und bietet einen strukturierten Rahmen für die Zusammenarbeit. (sst/APA)