Hintergründe, Gerüchte und Karriere-News

© Geko Grafik - curto - stock.adobe.com

Behindertenverband zieht Bilanz 

1946 wurde er gegründet, anlässlich seines 80-jährigen Bestehens zieht er nun Bilanz: der Österreichische Behindertenverband (KOBV). KOBV, was für Kriegsopfer- und Behindertenverband steht, habe aktuell 45.000 Mitglieder, mit 32.000 den Großteil davon im Drei-Länder- Verband für Wien, Niederösterreich und das Burgenland, die übrigen in den Landesverbänden Oberösterreich, Tirol, Kärnten und Steiermark, hieß es kürzlich in einer Pressemitteilung. In allen Verbänden zusammengenommen engagieren sich rund 2000 ehrenamtliche Mitarbeiter:innen für Menschen mit Behinderungen. 220 Menschen arbeiten hauptamtlich in der Verbandszentrale in Wien und im Orthopädischen Klinikum SKA in St. Andrä am Zicksee im Burgenland, das vom KOBV getragen wird. Das Hauptanliegen des Verbands ist laut KOBV-Präsident Franz Groschan die Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt.  

IVF-Behandlungen: Selbstbehalt sinkt 

Der im Gesundheitsministerium angesiedelte IVF-Fonds übernahm bisher 70 % der Kosten für eine In-Vitro-Fertilisation (IVF) oder eine Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI), künftig wird der Selbstbehalt bei künstlichen Befruchtungen von 30 auf 25 % sinken. „Im Schnitt sind es180 Euro, die wir Familien dann abnehmen“, sagt Familienministerin Claudia Bauer (ÖVP). In Härtefällen werde deutlich mehr bezahlt. Die Mehrausgaben in der Höhe von 1,6 Millionen Euro seien bereits budgetiert. Voraussetzung für die Kostenübernahme sind eine medizinische Indikation und die Ausschöpfung aller anderen Möglichkeiten zur Herbeiführung einer Schwangerschaft. Auch muss das Paar in aufrechter Ehe, eingetragener Partnerschaft oder in eheähnlicher Lebensgemeinschaft leben. Zuletzt, 2024, ließen sich über 7500 Paare in Österreichs IVF-Zentren behandeln, fast ein Drittel davon mit Erfolg. 

Osteopath:innen fordern Berufsschutz 

„Wo Osteopathie draufsteht, muss eine qualitätsvolle fünfjährige Ausbildung drin sein“, sagt Margit Halbfurter-Mandler, die Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Osteopathie (OEGO). Derzeit sei die Berufsbezeichnung „Osteopath:in“ in Österreich nicht geschützt, wodurch auch Personen mit Wochenendfortbildungen oder kurzen Osteopathie-Seminaren diese Bezeichnung verwenden könnten. Doch nur eine fünfjährige Ausbildung schaffe die Grundlage dafür, dass Menschen, die osteopathische Leistungen in Anspruch nehmen, auch die Qualität erhalten, die ihnen zusteht, so die Präsidentin der OEGO weiter, die von der Politik als Berufsschutz nun eine klare gesetzliche Regelung der Berufsbezeichnung und die Anerkennung der Osteopathie als eigenständigen Gesundheitsberuf fordert. Grundlage dafür könnten bereits bestehende europäische Ausbildungs- und Qualitätsstandards sein. 

Private Krankenversicherung baut Angebot aus 

Eine neue Partnerschaft mit einem Zahnarztzentrum macht es möglich, dass die UNIQA ihr Gesundheitsangebot weiter ausbauen kann: Die private Krankenversicherung bietet nun auch zahnmedizinische Leistungen an. „Unser Anspruch ist es, unseren Kund:innen den Zugang zu hochwertiger zahnmedizinischer Versorgung so einfach, transparent und qualitativ hochwertig wie möglich zu gestalten“, sagt der Leiter der Krankenversicherung bei der UNIQA Insurance Group AG Hans Aubauer. Die Partnerschaft mit dem Zahnarztzentrum H40 Dental Life Center in Wien-Floridsdorf sei Teil der kontinuierlichen Erweiterung des Gesundheitsnetzwerkes der UNIQA, das bereits über 30 Medical Partner Center umfasst. (sst/Agenturen)