Aufruf zur Meldung von Nebenwirkungen 

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Die MedSafetyWeek 2026 macht auf mögliche Arzneimittelrisiken aufmerksam und ruft dazu auf, Nebenwirkungen von Medikamenten konsequent zu melden.  

Die Sicherheit eines Medikaments auch nach seiner Zulassung kontinuierlich überwacht. Eine wichtige Informationsquelle dafür sind Meldungen über vermutete Nebenwirkungen. Sie können Erkenntnisse liefern, die erst bei der breiten Anwendung eines Arzneimittels sichtbar werden. Die internationale MedSafetyWeek rückt vom 2. bis 8. November deshalb unter dem Motto „Side effects – don’t ignore them, report them“ die Bedeutung solcher Meldungen in den Mittelpunkt.

„Arzneimittelsicherheit ist ein kontinuierlicher Prozess. Patientinnen und Patienten können dazu selbst einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie vermutete Nebenwirkungen ihrem Arzt oder ihrer Ärztin, der Apotheke, dem pharmazeutischen Unternehmen oder direkt dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen melden. Jede dieser Beobachtungen kann unseren Erfahrungsschatz über Arzneimittel und ihre sichere Anwendung erweitern. Entscheidend ist, einen Verdacht nicht für sich zu behalten, sondern ihn – passend zum Motto ‚Jede Meldung zählt‘ – zu melden“, betont Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG.

Die Meldungen werden vom Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) begutachtet und anschließend an die Nebenwirkungsdatenbank der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) weitergeleitet. Dort analysiert ein Expertenausschuss die Daten. Ergeben sich neue Erkenntnisse zur Sicherheit eines Arzneimittels, können entsprechende Maßnahmen gesetzt werden – etwa zusätzliche Informationen für medizinisches Fachpersonal, Anpassungen der Packungsbeilage oder geänderte Anwendungsempfehlungen. Verdachtsmeldungen zu Nebenwirkungen können jederzeit direkt über das Online-Meldeportal des BASG übermittelt werden. (tab)

Service: https://nebenwirkung.basg.gv.at/