Venenleiden im Sommer – einfach gut beraten

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Häufig werden auch Schwellungen, Spannungsgefühle oder nächtliche Wadenkrämpfe geschildert. Venenleiden sind weit verbreitet, werden aber oft unterschätzt. Dabei lässt sich mit der richtigen Kombination aus Beratung, unterstützender Therapie und Anpassungen im Alltag viel erreichen. Die Apotheke ist hier eine wichtige erste Anlaufstelle. Das Beratungsgespräch nimmt demnach eine Schlüsselrolle ein, bei dem zunächst die individuelle Situation im Fokus steht:
Seit wann bestehen die Beschwerden?
Liegt bereits eine ärztliche Diagnose wie eine chronische Venenschwäche vor?
Treten sie saisonal verstärkt auf?

Welchen Einfluss hat der Sommer auf Venenleiden?

Hohe Temperaturen haben einen direkten Einfluss auf das Venensystem: Durch die Wärme kommt es zu einer Erweiterung der Blutgefäße und einem Abfall des Venentonus. Dies führt zu einer Erweiterung der Venenlumina, wodurch die Venenklappen nicht mehr vollständig schließen und ihre Funktion eingeschränkt wird. Der venöse Rückfluss aus den Beinen wird dadurch erschwert. Gleichzeitig steigt die Durchlässigkeit der Gefäßwände, sodass vermehrt Flüssigkeit ins umliegende Gewebe austreten kann. Dies zeigt sich häufig in Form von Ödemen im Bereich der Unterschenkel und Knöchel. Zusätzlich verlangsamt sich bei Hitze – insbesondere in Kombination mit Bewegungsmangel – der Blutfluss, wodurch es leichter zu einem „Versacken“ des Blutes in den Beinen kommen kann. Ein weiterer entscheidender Faktor ist die verminderte Aktivität der Muskelpumpe: Wird diese durch langes Sitzen oder Stehen nicht ausreichend aktiviert, verstärkt sich die venöse Stase zusätzlich.

Welche Venen-Tipps können Apothekenteams Betroffenen mitgeben?

In der Beratung gibt es wertvolle Tipps, die Apothekenteams ihren Kundinnen und Kunden an die Hand geben können. Vor allem im Sommer ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Sie beugt einer Hämokonzentration vor, verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und unterstützt so den venösen Rückfluss. Auch Bewegung in den Alltag einzubauen kann Beschwerden vorbeugen oder lindern. Schwimmen im kühlen Becken kann zum Beispiel durch den Wasserdruck positiv auf die Venen wirken und ist gleichzeitig eine schöne Erfrischung an heißen Tagen. Empfehlenswert ist ebenfalls das Hochlagern der Beine über Herzhöhe – beispielsweise abends für 10 Minuten an der Wand – um den hydrostatischen Venendruck zu reduzieren und den venösen Rückstrom zu fördern. Ein Frischekick für zwischendurch? Kann zum Beispiel eine Wechseldusche sein, die zur Vasokonstriktion führen kann.

Was ist eine gute Empfehlung bei Venenleiden?

Viele Betroffene wünschen sich außerdem eine gut verträgliche pflanzliche Unterstützung für ihre Beschwerden. Venosin® retard ist ein pflanzliches Arzneimittel, das Trockenextrakt aus Rosskastaniensamen (Aesculus hippocastanum semen) enthält. Es wird bei Erwachsenen ab 18 Jahren bei Funktionsstörungen infolge von Beinvenenerkrankungen wie Krampfadern, Phlebitis und Thrombophlebitis angewendet – sowie mit Beschwerden wie Schmerzen, Schweregefühl, Wadenkrämpfen, Juckreiz, Beinschwellungen, Müdigkeit, Spannungsgefühlen und statischen Ödemen.1 Die systemische Behandlungsoption als Venosin®-retard-Hartkapseln ermöglicht eine kontrollierte Freisetzung des Wirkstoffes durch retardierte Mikropellets. Studien zeigen, dass es die lysosomalen Enzyme um bis zu 30 % hemmt und damit Entzündungszeichen reduziert, die Venenwände stärkt2 sowie eine signifikante Ödemreduktion und damit weniger Beinschwellungen zur Folge hat.3 Der Rosskastaniensamen-Trockenextrakt in Venosin® retard hat nach 12 Wochen nachweislich eine vergleichbare Wirkung auf die Reduktion von Beinödemen wie ein fachmännisch angelegter Kompressionsstrumpf.3
Das bedeutet: konstante Wirkung, gute Verträglichkeit und eine einfache Anwendung.

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