European Academy of Dermatology and Venereology – EADV 2019

09. – 13. Oktober 2019

Ort: Madrid

Die European Academy of Dermatology and Venereologye (EADV) fand von 9. Oktober bis 13. Oktober 2019 in Madrid statt.

Mit 700 Referenten aus über 50 Ländern und 150 wissenschaftlichen Sitzungen ist die Tagung eine der größten Veranstaltungen zu den Themen Haut und Ästhetik weltweit. Ein Team der Universitätsklinik für Dermatologie, Medizinische Universität Wien, berichtet für Sie direkt vom EADV-Kongress über die wichtigsten dermatologischen Highlights.

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Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Weninger und Team, Universitätsklinik für Dermatologie, Medizinische Universität Wien

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Atopische Dermatitis

JADE MONO-1: Abrocitinib bei moderater bis schwerer atopischer Derma­titis

OA Dr. Christine Bangert, 14.10.2019

In der Phase 3-Studie JADE MONO-1 wurden 387 Jugendliche > 12 Jahre und Erwachsene mit atopischer Dermatitis mit dem JAK1-Inhibitor Abrocitinib 100 mg, 200 mg oder Placebo behandelt. Nach 12 Wochen kam es bei 43,8 % der Patienten in der 200 mg-Gruppe, bei 23,7 % in der 100 mg-Gruppe und bei 7,9 % in der Placebo-Gruppe zu einem IGA von 0 oder 1. Der...

Phlebologie und dermatologische Angiologie

Nicht-chirurgische Behandlung chro­nischer Wunden

Assoc. Prof. Priv. Doz. Dr. Stanislava Tzaneva, 14.10.2019

Chronische Wunden sind charakterisiert durch prolongierte und exzessive Entzündung, persistierende Infektion, Formation von resistentem mikrobiellen Film und Unfähigkeit der dermalen und epidermalen Zellen, auf Reparationsreize zu reagieren. Die nicht-chirurgische Behandlung von chronischen Wunden umfasst: Debridement, Antiseptika, Antibiotika,...

Phlebologie und dermatologische Angiologie

Kalziphylaxie und Martorell-Ulkus: sub­kutane Arteriolo­sklerose als gemeinsames Konzept

Assoc. Prof. Priv. Doz. Dr. Stanislava Tzaneva, 14.10.2019

Ulzera bei Kalziphylaxie und Martorell hypertensive ischemische Beinulzera (HYTILU) teilen das gleiche Muster und dieselbe Pathophysiologie. Sie treten typischerweise am laterodorsalen Unterschenkel auf und praktisch alle Patienten leiden an arterieller Hypertonie, viele an Diabetes mellitus und/oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit....

Phlebologie und dermatologische Angiologie

Nicht heilende Ulzera

Assoc. Prof. Priv. Doz. Dr. Stanislava Tzaneva, 14.10.2019

Wenn eine Wunde nicht heilt, soll als erstes die korrekte Diagnose gestellt und erst dann die Behandlung gestartet werden. Ein systematisches Vorgehen soll neben einer Duplex Untersuchung, ABI Index (ankle brachial index) und Histologie beinhalten. Chronische Ulzera sollen im Team behandelt, und die Heilung störende Faktoren, wie z. B. Schmerzen,...

Phlebologie und dermatologische Angiologie

Vorgehen bei atypischen Ulzera

Assoc. Prof. Priv. Doz. Dr. Stanislava Tzaneva, 14.10.2019

Als „atypisch“ werden Ulzera definiert, die nicht in die typischen Kategorien (venös, arteriell, gemischt, Druck- oder diabetisch) klassifiziert werden können. Eine atypische Wunde soll dann vermutet werden, wenn sie eine atypische Lokalisation oder ein atypisches Aussehen hat, die Schmerzen der Größe des Ulkus nicht entsprechen und die Wunde...

Dermatoinfektiologie

Sexuell über­tragbare Erkran­kun­gen im Alter

Dr.med.univ. Michael Skoll, 14.10.2019

Sexuell übertragbare Erkrankungen (STIs) stellen weltweit vor allem bei jungen Erwachsenen ein signifikantes Public Health Problem dar. Hinsichtlich der Epidemiologie von STIs bei älteren Patienten gibt es weniger Daten. Eine retrospektive Studie, die zwischen Juli 2015 und Dezember 2017 in einer STI-Klinik in Lissabon (Portugal) alle Patienten ab 50...

Dermatoinfektiologie

Zoster-Infektionen von oberflächlichen Haut- und Weichteilinfektionen im Gesicht unterscheiden

Dr.med.univ. Michael Skoll, 14.10.2019

Die klinische Unterscheidung einer Herpes zoster Infektion (v. a. bei gleichzeitiger bakterieller Superinfektion) und oberflächlichen Haut- und Weichteilinfektionen kann bei Auftreten im Gesicht schwierig sein. Eine retrospektive Studie mit 242 Patienten untersuchte, ob Blutbildparameter, das C-reaktive Protein (CRP) oder neue Parameter, wie unreife...

Dermatoinfektiologie

Palmoplantare Warzen: ablativer CO2-Laser effek­tiver als Kryotherapie

Dr.med.univ. Michael Skoll, 14.10.2019

Für die Behandlung von Warzen, hervorgerufen durch humane Papillomaviren, stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung, deren Anwendung in Abhängigkeit von Anzahl, Größe und Lokalisation der Warzen, sowie vom Immunstatus des Patienten erfolgt. Eine rezente Studie untersuchte die Wirksamkeit eines ablativen CO2-Lasers (Gruppe A) bzw. einer...