Antikoagulation personalisieren: geschlechtsspezifische Chancen und Risiken

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Frauen mit Herzinfarkt sind im Durchschnitt älter, multimorbider und haben ein höheres Blutungsrisiko als Männer – mit direkten Auswirkungen auf die antithrombotische Therapie. Prof.in Jolanta Siller-Matula fordert eine konsequente Anpassung der Dosierung an Gewicht und Nierenfunktion; das geschehe bislang noch zu wenig. Zudem erfolgt bei Frauen aufgrund kleinerer Radialisarterien häufiger ein Zugangswechsel auf die Leiste. Eine Punktion unter voller Antikoagulation ohne Ultraschallkontrolle ist dabei ein unabhängiger Risikofaktor für Blutungskomplikationen.