
Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung Eva-Maria Holzleitner sowie der Rektor der MedUni Wien Markus Müller bei der Eröffnung; © MedUni Wien / APA Hinterramskogler
Am MedUni Campus AKH der Medizinischen Universität Wien und des Universitätsklinikums AKH Wien wurden am 1. Oktober 2026 das Center for Translational Medicine sowie das Eric Kandel Institute – Center for Precision Medicine offiziell eröffnet. Mit den beiden Forschungszentren werden am MedUni Campus AKH zwei eng miteinander verbundene Strategien für medizinische Innovation auf international höchstem Niveau weiterentwickelt: Während translationale Medizin darauf ausgerichtet ist, wissenschaftliche Erkenntnisse von der Grundlagenforschung in die medizinische Anwendung zu übertragen, setzt Präzisionsmedizin auf die Berücksichtigung individueller biologischer und molekularer Unterschiede. Die direkte Anbindung der beiden Gebäude an den Baukörper des Universitätsklinikums AKH Wien durch Brücken ermöglicht die unmittelbare Verbindung von innovativer Forschung und täglicher Patientenversorgung.
Seit 15 Jahren engagiert sich Gedeon Richter Österreich für die Gesundheit von Frauen. 2010 übernahm das ungarische Pharmaunternehmen die Kontrazeptiva-Sparte von Grünenthal und legte damit ein Jahr später den Grundstein für eine unternehmerische Erfolgsgeschichte auch in Österreich. Heute zählt die heimische Niederlassung zu den führenden Anbietern im Bereich Frauengesundheit und stellt innovative Therapien in der Gynäkologie (Myome, Endometriose), Kinderwunsch-Behandlung sowie Osteoporose zur Verfügung.
Zum Jubiläum richtet das Unternehmen den Blick bewusst nach vorne. Die Herausforderungen im Gesundheitswesen – von demografischen Veränderungen bis hin zu steigenden Anforderungen an die Versorgung – erfordern innovative Lösungen, starke Partnerschaften und mehr öffentliches Bewusstsein für Frauengesundheit.
PharmaMar feiert sein 10-jähriges Jubiläum in Österreich und blickt damit auf ein Jahrzehnt des Engagements für Krebspatient:innen zurück. Seit der Gründung von PharmaMar Österreich im Oktober 2016 setzt sich das Unternehmen dafür ein, österreichischen Patient:innen innovative Therapien zugänglich zu machen, und arbeitet dabei eng mit medizinischen Fachkräften, wissenschaftlichen Gesellschaften und Patientenorganisationen in Bereichen wie Sarkome, Eierstockkrebs und kleinzelligem Lungenkrebs (SCLC) zusammen.
Eine neue EcoAustria-Studie* zeigt, dass die Pharmabranche Forschung, industrielle Produktion und internationale Wettbewerbsfähigkeit in besonderer Weise verbindet. Rund 6,5% aller Forschungs- und Entwicklungsausgaben des österreichischen Unternehmenssektors entfallen auf die Pharma- und Biotech-Branche. Gemessen an ihrem Anteil von 2,9% am Bruttoinlandsprodukt investiert sie damit überproportional in Forschung & Entwicklung und trägt wesentlich zur Innovationskraft des Standortes bei. Die mit der pharmazeutischen Industrie insgesamt verbundene Wertschöpfung belief sich in diesem Jahr auf 12,9 Mrd. Euro. Nach den Modellrechnungen der Studie sichert ein Arbeitsplatz in der Branche rechnerisch bis zu 3,6 Arbeitsplätze in der Gesamtwirtschaft. Auch außenpolitisch hat die Pharmaindustrie an Relevanz gewonnen hat. Im Jahr 2024 beliefen sich die Exporte pharmazeutischer Erzeugnisse auf rund 20 Mrd. Euro und machten damit knapp 10% aller österreichischen Warenexporte aus.
Dort präsent sein, wo die nächste Generation von Ärzt:innen zusammenkommt: Bei den MediMeisterschaften treffen jedes Jahr mehr als 25.000 Medizinstudierende aus dem deutschsprachigen Raum aufeinander. Sportlicher Ehrgeiz, Musik und ausgelassene Stimmung machen die Veranstaltung zu einem Fixpunkt im Studienjahr und schaffen Raum für Austausch und Vernetzung abseits von Hörsaal, Klinik und Lernalltag. 2026 war MEDahead mit Fächern vertreten, die das Wiener Team in den Goodie Bags mit im Gepäck hatte. Das Wetter spielte am Veranstaltungswochenende zwar nicht ganz mit, sodass die ursprünglich erhoffte Abkühlung vor Ort kaum gefragt war. Der Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch – und sportlich gab es für das Wiener Team ebenfalls Grund zum Feiern: Unter anderem erreichte es den 2. Platz beim Spikeball-Turnier.
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Die MEDahead-Fächer kamen auch nach den MediMeisterschaften bei zahlreichen weiteren Gelegenheiten zum Einsatz – ob bei Sommerfesten, nach erfolgreich absolvierten Prüfungen oder einfach an heißen Tagen. So begleiteten sie die Medizinstudierenden durch den Sommer und sorgten dabei immer wieder für eine willkommene Abkühlung.
Wissenschaftliche Erkenntnisse, klinische Daten und medizinische Expertise bilden die Grundlage medizinischer Fachinformation. Sie liefern wichtige Erkenntnisse zu Erkrankungen, Therapien und Behandlungserfolgen. Weniger sichtbar bleibt dabei häufig, wie Erkrankung und Behandlung von den Betroffenen selbst erlebt werden: Welche Auswirkungen haben sie auf den Alltag? Welche Herausforderungen entstehen im Therapieverlauf? Und was beschäftigt Patient:innen abseits von Untersuchung und Arztgespräch? Um auch diesen Aspekten Raum zu geben, bietet MEDahead in Kooperation mit „Patientenstimme“, einer Tochterfirma von medupha, ab sofort die Möglichkeit, medizinische Sonderpublikationen um eine „Patientenstimme“ zu ergänzen.
Medizinische Inhalte um persönliche Erfahrungen erweitern: Erkrankungen und Therapien werden individuell erlebt. Während für manche Patient:innen der Umgang mit Symptomen im Vordergrund steht, sind für andere die Auswirkungen einer Behandlung auf Beruf, Familie oder Lebensqualität besonders relevant. Die „Patientenstimme“ greift solche Erfahrungen aus unterschiedlichen Indikationsgebieten auf und bindet sie passend zum jeweiligen Schwerpunktthema in die Sonderpublikation ein. Damit erhalten Themen Raum, die im medizinischen Kontext relevant sind, sich aber erst in der Lebensrealität der Betroffenen konkret zeigen.
Anonymisiert und redaktionell aufbereitet: Die Erfahrungen und Sichtweisen der Patient:innen werden anonymisiert und redaktionell so aufbereitet, dass sie sich stimmig in den fachlichen Kontext der jeweiligen Publikation einfügen. Medizinische Information und persönliche Erfahrung werden auf diese Weise miteinander verbunden, während die wissenschaftliche Einordnung weiterhin im Mittelpunkt steht. So entsteht ein differenzierteres Bild von Erkrankung und Therapie, das fachliche Erkenntnisse um die Lebensrealität der Betroffenen erweitert. Die „Patientenstimme“ macht damit auch jene Aspekte greifbar, die sich durch Daten und medizinische Fakten allein nicht vermitteln lassen.

Mit Anfang Juni 2026 hat Chris Neff die Geschäftsführung von Merck Österreich übernommen und folgt damit auf Leif Moll, der sich innerhalb des Unternehmens neuen internationalen Aufgaben stellt. Neff ist seit 2010 für Merck tätig. Seine Karriere führte ihn über Stationen im Finanzbereich, Inhouse Consulting und internationale Führungsfunktionen in Europa, den USA und China. Zuletzt verantwortete er das Onkologie-Geschäft im deutschen Heimatmarkt des Unternehmens.
Weiters holte die österreichische Niederlassung von Merck Jens Weidner als Market Access & Governmental Affairs Director sowie Simon Schultze als Medical Director ins Führungsteam. Weidner startete seine Karriere 2003 bei Bristol Myers Squibb; u.a. war er dort Market Access Director Österreich, ehe er 2024 die Geschäftsführung des Standortes übernahm. Mit dem Wechsel zu Merck kehrt er in sein Spezialgebiet Market Access zurück.
Schultze studierte Biologie an der Universität Wien und promovierte anschließend an der Universität Basel im Bereich Genetik. Ab 2016 war er bei GlaxoSmithKline tätig, zuletzt als Country Medical Director Austria.
Der Biosimilarsverband Österreich (BiVÖ) hat seit Juni 2026 eine neue Präsidentin: Ingrid Halamka hat die Leitung des Verbandes von dessen Gründerin Dr.in Sabine Möritz-Kaisergruber übernommen. Halamka ist seit 1991 in der Pharmaindustrie tätig und aktuell Head of Sales bei Accord Healthcare. Mit dem Führungswechsel verbindet der BiVÖ eine klare gesundheitspolitische Botschaft: Österreich braucht verlässliche Rahmenbedingungen, damit eine breite Vielfalt an Biosimilars langfristig verfügbar bleibt und Patient:innen dauerhaft Zugang zu modernen Therapien haben.
„Biosimilars leisten einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems. Damit dieses Potenzial genutzt werden kann, braucht es stabile und planbare Rahmenbedingungen für Anbieter und Anwender gleichermaßen“, so Halamka.
Seit 1. Juni 2026 ist Mag. Markus Satory Director Market Access & External Affairs bei Johnson & Johnson Innovative Medicine Austria. In dieser Funktion verfolgt der studierte Biochemiker das Ziel, Patient:innen in Österreich einen raschen und nachhaltigen Zugang zu innovativen Therapien zu ermöglichen. Seine Laufbahn startete Satory bei Centeon Pharma. Danach war er im Bereich Regulatory Affairs bei AstraZeneca tätig und verantwortete später die Abteilungen Market Access und External Affairs in den Unternehmen Bristol Myers Squibb, Biogen und AOP Orphan Pharmaceuticals. Zuletzt leitete Satory als Director den Bereich Market Access & Governmental Affairs bei Merck.
Mag.a Isabel Rippel-Schmidjell hat die Geschäftsführung der Österreichischen Plattform Patient:innensicherheit übernommen. Sie folgt in dieser Funktion auf Univ.-Prof.in PD Mag.a Dr.in Maria Kletecka-Pulker. Rippel-Schmidjell ist Leiterin der Salzburger Patientenvertretung. Zuvor war sie viele Jahre als selbstständige Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Medizinrecht tätig. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung im Gesundheitswesen und ihrer juristischen Expertise setzt sie sich insbesondere für eine konsequente Stärkung der Patientenrechte, eine gelebte Sicherheitskultur und den offenen Dialog zwischen Patient:innen, Gesundheitseinrichtungen und Entscheidungsträger:innen ein. Gemeinsam mit Präsident Prof. Priv.-Doz. DDr. Michael Wagner wird Rippel-Schmidjell die Plattform weiterentwickeln.
Seit Anfang September 2026 steht Julien Auger-Ottavi als Country President an der Spitze von AstraZeneca Österreich. Er ist bereits seit zehn Jahren in verschiedenen Führungsfunktionen des forschenden Pharmaunternehmens tätig. Zuletzt verantwortete er seit 2022 als Business Unit Director den Bereich Onkologie und Hämatologie. Davor leitete Auger-Ottavi u.a. interimistisch den Geschäftsbereich Atemwegserkrankungen, Immunologie und Infektionskrankheiten. Seine Karriere bei AstraZeneca startete er 2016 als Chief Financial Officer Austria. Auger-Ottavi folgt auf Filippo Fontana, der eine neue, internationale Führungsaufgabe bei AstraZeneca übernimmt.
Seit Juli 2026 ist Kerstin Schorn neuer Country Head und Geschäftsführerin von Takeda Pharma Österreich. Die Molekularbiologin verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der pharmazeutischen Industrie und verbindet wissenschaftliche Expertise mit umfassender Führungs- und Markterfahrung. Ihr Weg bei Takeda begann 2018 im Zuge der Integration von Shire. Zuvor war Schorn in unterschiedlichen Führungsrollen bei internationalen Pharmaunternehmen tätig. Sie verantwortete dabei zahlreiche Therapiegebiete wie Immunologie, Onkologie und Gastroenterologie und durchlief verschiedenste Funktionen, von der Arzneimittelzulassung über Medical Affairs bis hin zur Vertriebs- und Business-Unit-Leitung. Zuletzt leitete Schorn den Bereich Market Access bei Takeda Pharma Österreich und unterstützte im Zuge dessen den Zugang zu innovativen Arzneimitteln für Patient:innen mit seltenen und komplexen Erkrankungen in Österreich.
Mit 1. Juni 2026 hat Dr.in Patricia Tschabitscher die Leitung von Incyte Biosciences Austria, der österreichischen Niederlassung des internationalen biopharmazeutischen Unternehmens Incyte, übernommen. In Österreich entwickelt und vertreibt Incyte innovative Therapien in den Bereichen Hämatologie, Onkologie sowie Autoimmundermatologie. Die erfahrene Pharma- und Healthcare-Managerin bringt mehr als 20 Jahre internationale Führungserfahrung in Medical Affairs, Marketing, Sales und General Management mit. Im Laufe ihrer Karriere war sie u.a. für Pfizer, Bristol Myers Squibb und AbbVie tätig. Bei Incyte wird Tschabitscher die Weiterentwicklung des österreichischen Standortes sowie die Umsetzung der Wachstumsstrategie verantworten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Vorbereitung und erfolgreichen Umsetzung zukünftiger Pipeline-Innovationen.
Mit 1. Oktober 2026 hat Mag. Thomas Brosch die Geschäftsführung von PHOENIX Österreich übernommen. Der studierte Betriebswirt folgt auf Gerhard Waberer, der das Unternehmen 23 Jahre lang erfolgreich geleitet hat. PHOENIX Österreich verbindet pharmazeutische Großhandelskompetenz mit modernen Logistik- und Serviceleistungen und unterstützt Apotheken, Pharmaindustriepartner sowie Gesundheitseinrichtungen mit maßgeschneiderten Lösungen. Brosch war knapp zwei Jahrzehnte in unterschiedlichen Führungspositionen innerhalb der Pharmabranche tätig. Für seine neue Aufgabe setzt er klare Schwerpunkte: die Stärkung der Arzneimittelversorgung, die Weiterentwicklung digitaler Angebote sowie den Ausbau der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Apotheken und Industrie.