Das bringt die nächste Woche im Gesundheitswesen

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Am Sonntag schon wissen, was ab Montag passieren wird: mit dem RELATUS-PHARM-Terminüberblick. Jeden Sonntag wirft die Redaktion einen Blick auf die kommende Woche.

Die kommende Woche steht vermutlich weiter im Zeichen der Führungsdebatte in der SPÖ. Die Kammer für Ärztinnen und Ärzte lädt zum Launch der Vorsorge-Kampagne „Ich hab’s gecheckt“. In der Wiener Bevölkerung soll das Bewusstsein für die Gesundheitsvorsorge gestärkt werden und dazu motivieren, die bestehenden Angebote regelmäßig in Anspruch zu nehmen. Die Kampagne ist im Oktober mit Plakaten, City Lights, digitalen Werbeflächen und Straßenbahnen in ganz Wien präsent. Der Österreichische Verband der Impfstoffhersteller (ÖVIH) präsentiert in einem Pressegespräch eine erste Analyse, was das öffentliche Impfprogramm dem Gesundheitssystem und der Gesellschaft tatsächlich bringt. In Linz wird die Ausbildungs-Evaluierung für Ärztinnen und Ärzte in Oberösterreich von der dortigen Kammer vorgestellt. International gibt am Montag das Karolinska-Institut in Stockholm die Auszeichnung des diesjährigen Nobelpreises für Physiologie oder Medizin bekannt. Die Bekanntgabe leitet die Nobelpreis-Woche ein: Am Dienstag werden die Preisträger:innen für Physik und am Mittwoch jene für Chemie mitgeteilt.

Am Dienstag tagt der Gesundheitsausschuss des Nationalrates und startet mit einer Aussprache über aktuelle Themen mit Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ). Danach wollen die Abgeordneten Berichte ihres Ressorts zu den jüngsten Entwicklungen in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Veterinärwesen und Tierschutz sowie zum COVID-19-Krisenbewältigungsfonds beraten. Die FPÖ fordert ein Maßnahmenpaket zur Versorgungssicherheit bei Arzneimitteln und Medizinprodukten, eine Stärkung der psychischen Gesundheitsversorgung und eine Weiterentwicklung des Rettungsdienstes. Die Grünen setzen sich für einen öffentlich finanzierten Zugang zu Adipositastherapien, eine verpflichtende Verankerung der Hebammenberatung im Eltern-Kind-Pass und eine Reform der Sanitäterausbildung ein.

Am Mittwoch trifft sich der Ministerrat zu seiner wöchentlichen Sitzung. In Eisenstadt beginnen die dreitägigen Praeveniere Gesundheitstage unter anderem mit einer Keynote von Gesundheitsministerin Schumann. Der Austrian Health Report 2026 liefert eine österreichspezifische Auswertung zum physischen sowie psychischen Gesundheitszustand von Frauen und zur Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem. Im Rahmen der repräsentativen Studie, durchgeführt im Sommer vom Institut für empirische Sozialforschung IFES im Auftrag von Sandoz, wurden 1000 Personen zum Thema Gender Health und weiteren grundlegenden Aspekten der österreichischen Gesundheitsversorgung befragt.

Am Freitag treffen sich in Vorarlberg die Finanzreferent:innen der Bundesländer und werden wohl auch über die Finanzierung des Gesundheitswesens beraten. In Wien startet die gemeinsame, viertägige Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie. Diskutiert werden Fragen, wie es gelingt, die rasanten Fortschritte in der Krebsmedizin auch künftig allen Patient:innen zugänglich zu machen. Welche Rolle spielen Prävention, Früherkennung und klinische Forschung, und wie verändern Digitalisierung und Künstliche Intelligenz die Versorgung von Menschen mit Blut- und Krebserkrankungen?

Aktuelle Updates mehrmals pro Woche

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