Gesundheitsausgaben stiegen 2025 erneut

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Die Gesundheitsausgaben in Österreich dürften im vergangenen Jahr laut Statistik Austria um mehr als sechs Prozent gestiegen sein. Das Wachstum fiel damit geringer aus als im Vorjahr. 

Gegenüber 2024 wurde ein Anstieg um 3,5 Milliarden Euro bzw. 6,1 % auf 61,3 Milliarden Euro registriert, heißt es in einer Aussendung. Auch der Anteil der Gesundheitsausgaben an der Wirtschaftsleistung nahm wieder zu und erreichte 11,9 % des BIP. Das entspricht einem Plus von 0,2 Prozentpunkten. „Die Ausgaben im österreichischen Gesundheitswesen haben im Jahr 2025 erstmals die 60-Milliarden-Marke überschritten“, erklärte Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria. Das Wachstum sei mit 6,1 % jedoch deutlich moderater als im Jahr davor (8,3 %) ausgefallen. 

Der Anstieg betraf sowohl die öffentlichen als auch die privaten Gesundheitsausgaben. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungsträger kamen im Jahr 2025 für 46,4 Milliarden Euro bzw. knapp 76 %der laufenden Gesundheitsausgaben auf. Das entspricht einem Anstieg von 5,9 %gegenüber 2024. Zum Vergleich: Zwischen 2018 und 2024 lag das durchschnittliche jährliche Plus bei 6,6 %. 

Stärker stiegen die laufenden Gesundheitsausgaben der privaten Haushalte, freiwilligen Krankenversicherungen, privaten Organisationen ohne Erwerbszweck sowie Unternehmen. Sie betrugen im Vorjahr 15,0 Milliarden Euro. Damit stieg auch der Anteil der privaten Gesundheitsausgaben leicht an: Ihr Anteil an den laufenden Gesundheitsausgaben erhöhte sich von 24,3 % im Jahr 2024 auf 24,4 % im Jahr 2025. Der seit 2021 zu beobachtende Anstieg des Privatanteils setzte sich damit fort. (tab)