Hintergründe, Gerüchte und Karriere-News

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Pharmakonzern bekommt neue Chefin 

Der französische Pharmakonzern Sanofi bekommt eine neue Chefin: Belen Garijo wird Ende April die Führung des Unternehmens übernehmen. Garijo kennt Sanofi bereits, sie war dort 15 Jahre lang in verschiedenen Positionen tätig. Ebenfalls 15 Jahre lang war sie nun beim deutschen Pharmakonzern Merck tätig, seit fünf Jahren an der Führungsspitze. Bei Sanofi löst sie Paul Hudson ab, dessen Vertrag nicht verlängert wurde.  

Medtech-Konzern investiert in Österreich 

Bereits seit 25 Jahren werden am Standort Zipf in Oberösterreich des US-Medizintechnikkonzerns GE Healthcare Ultraschallgeräte für die gesamte Welt produziert. Nun hat sich der Konzern dafür entschieden, den Standort auszubauen. Bis Ende 2027 sollen pro Jahr 30.000 Geräte produziert werden und damit um 10.000 mehr als aktuell. Auch soll das Portfolio von Ultraschallgeräten, die in der Gynäkologie eingesetzt werden, auf solche für die Kardiologie und die Chirurgie erweitert werden. Die Zahl der Mitarbeiter:innen stieg bereits um 45 auf 450. Im Lauf dieses Jahres wird entschieden, ob neben der Produktion auch die Forschung und Entwicklung ausgebaut wird. Falls ja, wird der Mitarbeiterstab weiter aufgestockt.  

Preis für Integrierte Versorgung 

Bereits zum achten Mal vergibt das E-Health-Unternehmen CompuGroup Medical (CGM) dieses Jahr den Österreichischen Preis für Integrierte Versorgung (INTEGRI). INTEGRI wird alle zwei Jahre für Projekte, Aktivitäten und Initiativen von Gesundheitsdienstleister:innen vergeben, die beispielgebend dafür sind, wie Versorgung im Gesundheitswesen über traditionelle Strukturen hinaus gestaltet werden kann. 2024 vergab CGM den Preis an das „Demenz Service Niederösterreich” und das „Ambulante Case Management (ACM)” der Überbrückungsambulanz am LKH Graz II. Die Einreichfrist für INTEGRI 2026 läuft bis 15. März 2026. Eingereicht werden kann über  www.integri.at 

Rettungsdienst zieht positive Bilanz 

Für das Jahr 2025 zieht der Rettungsdienst des Wiener Roten Kreuzes eine positive Bilanz. 143.000 Rettungseinsätze gab es. Davon waren 77.600 Krankentransporte und 65.400 Notfalleinsätze. Zusätzlich war der Rettungsdienst bei rund 400 Veranstaltungen mit mehr als 1000 Einsatztagen präsent. Die Zahl der Einsätze ist damit gegenüber dem Jahr 2024 um 30 Prozent gestiegen. Der Grund für den großen Anstieg sei, dass das einstige Tochterunternehmen Grünes Kreuz vollständig in den Rettungsdienst des Roten Kreuzes übernommen wurde, hieß es seitens des Wiener Roten Kreuzes. (tab/sst/Agenturen)