Hintergründe, Gerüchte und Karriere-News

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Pharmafirma stärkt Kommunikation 

Bayer Austria hat mit Anfang seine Kommunikationsabteilung verstärkt. Amila Alavi ist als Country Communications Lead Austria & Alpe Adria für die externe Unternehmenskommunikation verantwortlich. Sie steuert nicht nur die Presse- und Medienarbeit, sondern ist auch die zentrale Ansprechpartnerin für Journalist:innen in Österreich und in der Alpe Adria-Region. „Mit Amila Alavi gewinnen wir eine erfahrene Kommunikationsexpertin, die unsere Botschaften klar und mit starker Stimme in gesellschaftlich relevanten Themen positionieren wird”, sagt die Geschäftsführerin von Bayer Austria Helga Aigner. Alavi, die zuletzt in der IT-Abteilung einer internationalen Versicherung tätig war und ihre berufliche Laufbahn im Journalismus begann, soll die Positionierung von Bayer als Life-Science-Unternehmen weiter schärfen und die Themen Gesundheit und Ernährung stärker im öffentlichen Diskurs verankern. 

Leichter Rückgang bei FSME-Hospitalisierungen 

2025 mussten laut Virusepidemiologischer Information (VEI) des Zentrums für Virologie der MedUni Wien in Österreich 132 Menschen mit Frühsommer-Meningoenzephallitis (FSME) im Spital behandelt werden. Damit ist die Zahl der Betroffenen gegenüber 2024 um 26 leicht zurückgegangen. Wie schon in den vergangenen Jahren müssen Über-50-Jährige besonders oft wegen FSME hospitalisiert werden, und in dieser Altersgruppe wiederum am meisten 61- bis 70-Jährige. Auch Kinder und Jugendliche seien nicht vor FSME gefeit, heißt es seitens des VEI. 14,4 Prozent der im Vorjahr Betroffenen waren Unter-15-Jährige, die jüngste Erkrankte war 18 Monate alt. Die FSME-Impfung wird im Österreichischen Impfplan ab dem ersten Lebensjahr empfohlen. Sie besteht aus drei Teilimpfungen zur Grundimmunisierung und Auffrischungsimpfungen alle fünf Jahre bis zum Alter von 60 Jahren. Danach sollte die Impfung alle drei Jahre aufgefrischt werden. 

Rotes Kreuz Niederösterreich zog Bilanz 

2549 Einsätze pro Tag, 864.816 betreute und transportierte Menschen, 5.253.401 Stunden im Rettungs- und Krankentransportdienst: Diese Zahlen wurden bei der Präsentation der Bilanz des Roten Kreuzes Niederösterreich über das Jahr 2025 genannt. „Das sind keine abstrakten Zahlen, das ist gelebte Verantwortung und echter Zusammenhalt”, sagte dazu Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Besonders hob sie die hohe Zahl an ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen des Roten Kreuzes NÖ hervor: Mit 19.175 Freiwilligen engagierten sich im Vorjahr um 454 mehr Menschen für die Organisation als 2024. Zudem sind aktuell 2432 Nofallsanitäter:innen im Einsatz, 1512 davon verfügen über Zusatzkompetenzen wie „Notfallkompetenzen in Venenzugang und Infusion”.  

Gesundheitsjournalist Bankhofer verstorben 

Viele Jahre hat Hademar Bankhofer den Menschen Gesundheitstipps gegeben. Am Mittwoch verstarb der Journalist im Alter von 84 Jahren. Bankhofer widmete sich zeit seines Lebens den Themen gesunde Ernährung, Naturarzneien, Hausmittel, Wohlbefinden und Lebenshilfe. Bereits früh startete er seine Autorenlaufbahn, schrieb für Tageszeitungen und Magazine und baute die Gesundheitsredaktion bei Radio Luxembourg in der Sendung „Guten Morgen, Deutschland!“ auf. Er war Dozent an der Akademie für Ganzheitsmedizin in Klagenfurt, an der Donau-Universität Krems und Lehrbeauftragter an der Universität Leipzig. 1991 wurde Bankhofer vom österreichischen Wissenschaftsministerium der Berufstitel „Professor“ als Anerkennung für seine Arbeit auf dem Gebiet der Medizin und Gesundheitsvorsorge verliehen. Weitere Auszeichnungen waren etwa das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien und die Ehrenmedaille für Wissenschaft & Kunst der Albert-Schweitzer-Gesellschaft.(tab/sst/Agenturen)