© Geko Grafik - curto - stock.adobe.com Seit 1. Juni ist Markus Satory Director Market Access & External Affairs bei Johnson & Johnson Innovative Medicine Austria. Der studierte Biochemiker berichtet an Managing Director Sara Leitao und ist verantwortlich für die Themen Market Access und External Affairs. Satory verfügt über 25 Jahre Erfahrung bei verschiedenen Pharmaunternehmen. Seine Laufbahn startete er bei Centeon Pharma, danach war er bei AstraZeneca tätig und verantwortete später die Abteilungen Market Access und External Affairs bei Bristol-Myers Squibb, Biogen und AOP Orphan Pharmaceuticals. Zuletzt leitete er den Bereich Market Access & Governmental Affairs bei Merck. Zusätzlich engagiert sich Satory als aktives Mitglied bei den Branchenverbänden Pharmig und FOPI.
Der US-Biotechkonzern Moderna zieht die Übernahme von Produktionsstätten seines deutschen Konkurrenten Biontech in Betracht. „Wenn wir die richtige Partnerschaft mit der deutschen Bundesregierung finden würden, wären diese Anlagen eine interessante Option – im Vergleich zu einem Neubau“, sagte Moderna-Chef Stéphane Bancel. Auch die Weiterbeschäftigung der Biontech-Mitarbeiter:innen sei in diesem Fall eingeplant. Bancel betonte, er führe derzeit Gespräche mit der deutschen Regierung über eine langfristige Zusammenarbeit. Biontech hatte im Mai angekündigt, wegen der eingebrochenen Nachfrage nach Covid-19-Impfstoffen mehrere Standorte zu schließen, darunter die Werke in Marburg und Idar-Oberstein sowie die Standorte des übernommenen Tübinger Rivalen CureVac. Bis zu 1.860 Stellen könnten gestrichen werden.
Das Gesundheitsamt Graz setzt auch heuer auf sterile Tigermücken zur Eindämmung der invasiven Art. Am Mittwoch wurden bereits rund 74.000 mit Röntgenstrahlen sterilisierte Tigermücken nahe Graz-Webling ausgebracht. Weitere 6.000 Exemplare ließen Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (KPÖ), Gesundheitsamtsleiterin Eva Winter und der städtische Mückenexperte Erwin Wieser am Donnerstag im Heimgarten „Am Dietscholdgrund“ frei. Ein Pilotprojekt aus dem Vorjahr hatte gezeigt, dass die sterilen, nicht stechenden Männchen die blutsaugenden Weibchen begatten. Dadurch konnte die Schlupfrate um rund 70 Prozent gesenkt werden. In den kommenden zehn Wochen sollen bis zu zwei Millionen unfruchtbare Männchen freigesetzt werden.
Die Generali Versicherung erweitert ihr Angebot für leistbare Gesundheitsvorsorge im Alter. Im Rahmen des Home of Health-Programms führt das Unternehmen einen neuen Tarif ein: Mit dem Prämienbonus reduziert sich die Gesamtprämie der Krankenversicherung ab dem 65. Geburtstag automatisch um 50 Prozent. Das Angebot richtet sich an Kund:innen zwischen 18 und 60 Jahren, die frühzeitig für ihre Gesundheitsversorgung in der Pension vorsorgen möchten. Dass die Kostenfrage eine zentrale Rolle spielt, zeigte die Generali Familienstudie 2026: 73 Prozent der Befragten ohne Krankenversicherung gaben an, dass finanzielle Aspekte der Hauptgrund gegen einen Abschluss sind. (tab/Agenturen)