© Geko Grafik - curto - stock.adobe.com Über das neue Portal „besserleben.wien“ können sich Gehörlose über barrierefreie Gesundheits- und Sozialangebote in Wien und Niederösterreich informieren. Außerdem stehen dort Informationen zu Notfällen zur Verfügung sowie Lernmaterialien zur Prävention von gesundheitlichen Problemen in Österreichischer Gebärdensprache (ÖGS) zur Verfügung. Geschaffen wurde das Informationsportal von der Beratungsstelle „Equalizent“, die sich der Förderung der Gehörlosenkultur und der Gebärdensprache widmet und auch ÖGS-Schulungen für Gehörlose und Hörende anbietet.
Mit den CAPE 10 Kindergesundheitstagen powered by UNIQA startet ein neues Angebot für chancengleiche Gesundheitsvorsorge für Kinder in Österreich. Am 6. und 7. November bündelt das Gesundheits- und Sozialzentrum CAPE 10 im zehnten Wiener Gemeindebezirk kostenlose Gesundheits-Checks sowie weitere Vorsorge-, Beratungs- und Mitmachangebote für Familien mit Kindern von 0 bis 14 Jahren an einem Ort. Im Mittelpunkt steht ein mehrteiliger Gesundheits-Check, bei dem unter anderem Bereiche wie Hören, Sehen, Zahngesundheit und allgemeine Vorsorge in den Blick genommen werden. Ergänzt wird das Angebot durch medizinische Beratung, Impulsvorträge und Mitmachangebote für Kinder und Familien. Auch ein freiwilliger Impfpass-Check ist vorgesehen. Weitere Infos unter www.kindergesundheitstage.at .
Als Betreiber des Reha-Zentrums im steirischen Aflenz in der Steiermark sucht die Pensionsversicherung (PV) nun Interessenten für die Nachnutzung des Zentrums und lädt öffentliche und private Einrichtungen sowie auch das Land Steiermark dazu ein, Konzepte für eine medizinische beziehungsweise gesundheitliche Nachnutzung einzubringen. Denkbar sei etwa eine Nutzung für die Kurz- und Langzeitpflege, teilt die PV mit. Das Aflenzer Zentrum, das auf Behandlungen von Stoffwechselerkrankungen spezialisiert ist, soll geschlossen werden, die Behandlungen will die PV in das ebenfalls von ihr betriebene Reha-Zentrum in St. Radegund bei Graz verlagern.
Gleich mehrere Forschende aus den Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes wurden beim Kongress der European Respiratory Society (ERS) ausgezeichnet. Das Forschungsteam rund um Marie-Kathrin Breyer, Vorständin der Lungenabteilung des Standort Penzings der Klinik Ottakring und Robab Breyer-Kohansal, Vorständin der Lungenabteilung der Klinik Hietzing, präsentierte insgesamt 23 wissenschaftliche Arbeiten und war damit die am stärksten vertretene Forschungsgruppe aus ganz Europa. Die Lungenfachärztin Marie Therese Grasl vom Standort Penzing erhielt den Young Scientist Award der ERS für ihre Arbeit zur Lungenfunktionsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen. Der Best Abstract Award für Forschung ging an Arschang Valipour, Vorstand der Lungenabteilung der Klinik Floridsdorf. Er untersuchte einen neuen bronchologischen Therapieansatz für Menschen mit schwerem Lungenemphysem. (tab/sst/Agenturen)