Hintergründe, Gerüchte und Karriere-News

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Forschungsprojekt zu Paracelsus  

In Salzburg werden die sterblichen Überreste des Arztes und Gelehrten Theophrastus Bombastus von Hohenheim (1493/94-1541), der sich selbst Paracelsus nannte, mit modernen wissenschaftlichen Methoden untersucht. Ziel ist es, neue Erkenntnisse über die historische Persönlichkeit zu gewinnen. Zum Einsatz kommen gerichtsmedizinische, bioarchäologische, toxikologische und molekularbiologische Verfahren. Auch ein im Salzburg Museum verwahrtes, mutmaßliches Knochenfragment von Paracelsus soll wissenschaftlich mit den Gebeinen im Paracelsus-Grabmal abgeglichen werden. Das Grab von Paracelsus befindet sich am Sebastiansfriedhof in Salzburg-Stadt.

Pharma-Mitarbeiter als Vize-Weltmeister 

Der Tiroler Vincent Track hat bei den Berufsweltmeisterschaften WorldSkills 2026 in Shanghai die Silbermedaille im Bewerb Wassertechnologie gewonnen. Damit schreibt der 21-jährige Chemieverfahrenstechniker, der seine Lehre bei Novartis Österreich absolvierte und heute am Standort Schaftenau tätig ist, Geschichte: Als erster österreichischer Teilnehmer in dieser Disziplin schaffte er es auf Anhieb auf Platz zwei. In der Disziplin Wassertechnologie stellte Track sein Können in der Überwachung, Steuerung und Optimierung technischer Wasseraufbereitungsprozesse unter Beweis. Während des viertägigen Wettbewerbs musste er technische Anlagen bedienen, Prozessabläufe überwachen und unterschiedliche Messwerte analysieren.

Kassen und WK Wien suchen KI-Ideen  

Wie kann Künstliche Intelligenz dazu beitragen, Daten der Sozialversicherung besser zu nutzen, Abläufe zu verbessern und neue Lösungen für die Versicherten zu entwickeln? Diese Frage steht im Mittelpunkt der KI Challenge 2026 des Dachverbands der Sozialversicherungsträger (DVSV) und der Wirtschaftskammer Wien. Am 5. und 6. November arbeiten interdisziplinäre Teams von bis zu fünf Personen 24 Stunden lang an konkreten Problemen und Use Cases aus der Sozialversicherung. Eingeladen sind Studierende, Forschende, Start-ups und etablierte Unternehmen. Die Aufgaben reichen von Prognosemodellen und Versorgungsanalysen bis hin zu intelligenten Assistenzsystemen. Die besten Beiträge werden mit einem Preisgeld von bis zu 5.000 Euro ausgezeichnet.

Jubiläum für Behindertenbewegung  

Die Geschichte der österreichischen Behindertenbewegung in der Zwischenkriegszeit wird bis 11. November in einer Ausstellung im Haus der Geschichte in Wien gezeigt.  Aus der Schau geht hervor, dass die Behinderten im Zuge des gesellschaftlichen Aufbruchs in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg am 19. August 1926 die „Erste österreichische Krüppelarbeitsgemeinschaft“ gründeten. Dies mit dem Ziel, über diese Gemeinschaft ihre Interessen selbst zu vertreten. Unter dem Motto: „Arbeit, nicht Mitleid! Arbeit, nicht Siechenhaus!“ forderten sie Zugang zu Arbeit, zu Bildung, zu medizinischer Versorgung und eine soziale Absicherung. Die Ausstellung entstand im Rahmen des Forschungsprojekts „100 Jahre Behindertenbewegung in Österreich“ von Volker Schönwiese und Angela Wegscheider. (tab/sst/Agenturen)