Hintergründe, Gerüchte und Karriere-News

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Apotheken testen Eisenstatus 

Vor allem an junge Frauen und Sportlerinnen, die besonders gefährdet sind, an Eisenmangel zu leiden, richtet sich ein Angebot der Partnerapotheken vom Gesundheitsnetz Goldenes Kreuz: Während der „Aktionswoche Eisen“ von 19. bis 24. Oktober können sie in 36 Apotheken in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ihren Eisenstatus kostenlos testen lassen. Die Ergebnisse werden in den Apotheken eingesehen. Besteht Bedarf daran, wird eine ärztliche Abklärung empfohlen.

Wechsel bei Forschungsinstitut 

Das Carl und Gerty Cori-Institut (CORI) für Stoffwechselforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) hat eine neue administrative Geschäftsführerin: Nina Keusgen. Sie führt das Institut in Graz seit Anfang Oktober gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Direktor Giulio Superti-Furga. Keusgen war zuletzt als Biologin und Science-Managerin an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen tätig. Nun wird sie ihre Expertise in Strategie, Steuerung und Organisation unter anderem im Finanz- und Personalbereich in die Aufbauphase des CORI-Instituts einbringen. Dieses entstand aus einer Partnerschaft der ÖAW mit der Medizinischen und der Technischen Universität Graz und strebt an, Europas führendes interdisziplinäres Zentrum für Metabolismusforschung zu werden.

Laufen für Krebsforschung 

Jedes Jahr wird auf dem Unicampus Altes AKH in Wien zugunsten der Krebsforschung gelaufen. Nun steht mit dem 20. Lauf am Samstag, 10. Oktober, ein Jubiläumslauf auf dem 1,6 Kilometer langen Rundkurs bevor, wo zwischen zehn und 14 Uhr beliebig viele Runden gelaufen werden können. Die Spenden der Teilnehmer:innen, Partner:innen und Sponsor:innen fließen zur Gänze in Krebsforschungsprojekte der Medizinischen Universität Wien. Mit den Spendengeldern wurden seit dem Bestehen des Krebsforschungslaufs mehr als 66 innovative Forschungsprojekte mit über 2,6 Millionen Euro gefördert. Die Anmeldung erfolgt gegen eine Spende und online unter www.krebsforschungslauf.at.

SFU-Universitätsambulanzen sind gefragt 

Anlässlich des Welttags der psychischen Gesundheit am 10. Oktober präsentierten die vier Wiener Universitätsambulanzen der Sigmund Freud PrivatUniversität (SFU) Zahlen, die verdeutlichen, dass der Bedarf an Psychotherapie zunahm. So wurden von Anfang des laufenden Jahres bis Ende September 1700 Erwachsene behandelt, das sind mehr als im gesamten Jahr 2025, wo rund 1400 erwachsene Patient:innen an den Ambulanzen in Psychotherapie waren. Auch in der Psychotherapeutischen Ambulanz für Kinder und Jugendliche ist die Zahl der Patient:innen stark gestiegen: Dort wurden von Jänner bis August 260 Erstgespräche geführt und damit um 60 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Jahres 2025. Behandelt wurden von Anfang des Jahres bis August rund 200 Kinder und Jugendliche. Ausgebildet wird in den SFU-Ambulanzen auch: Derzeit sammeln gerade rund 400 angehende Fachkräfte aus Psychologie und Psychotherapie sowie Praktikant:innen in den SFU-Ambulanzen klinische Erfahrung. Dies in Form von der Beobachtung über die Co-Therapie bis zur eigenständigen Arbeit unter Supervision. (tab/sst/Agenturen)