© Geko Grafik - curto - stock.adobe.com Sie verbinden Grundlagenforschung, klinische Studien und personalisierte Medizin: Die Center for Translational Medicine und das Eric Kandel Institute – Center for Precision Medicine. Beide Forschungszentren wurden nun am Campus AKH der Medizinischen Universität Wien und des Universitätsklinikums AKH Wien eröffnet. Die Gebäude sind durch Brücken direkt an den Baukörper des Universitätsklinikums AKH angebunden, was eine unmittelbare Verbindung von innovativer Forschung und täglicher Patient:innenversorgung möglich macht.
Mehr als 2000 Menschen liefen kürzlich beim „Styrian Run Against Cancer 2026“ mit, der von der MedUni Graz und dem LKH-Univ. Klinikum Graz organisiert wurde. Bei dem Lauf wurde Geld gesammelt, inklusive Sponsorengelder kamen rund 50.000 Euro zusammen. Das Geld soll für die onkologische Pflegeberatung mit Schwerpunkt Therapieadhärenz eingesetzt werden und in ein Forschungsbudget fließen, das im Rahmen der Kooperation des Austrian Comprehensive Cancer Network (ACCN) mit dem Bayerischen Zentrum für Krebsforschung (BZKF) aufgebaut wird. Mit dem Forschungsbudget sollen Studienkonzepte unterstützt werden, für die derzeit kein Geld zur Verfügung steht.
2848 Patient:innen des nunmehrigen Landesklinikums Mauer in Amstetten (NÖ) wurden nach aktuellem Forschungsstand Opfer von NS-Medizinverbrechen. Nun wurde am Gelände des Klinikums ein neuer Gedenkort eröffnet, der an die Verbrechen in der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Mauer-Öhling und an die Opfer erinnern soll. „Der Gedenkort schafft einen würdevollen Rahmen, um Verantwortung dafür zu übernehmen, dass die Schicksale der Opfer nicht in Vergessenheit geraten“, sagt Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Gestaltet wurde der Gedenkort, an dem auch die Namen der 2848 Opfer mit ihren Geburts- und Sterbedaten zu sehen sind, von der Künstlerin und Architekturhistorikerin Azra Aksamija. (tab/sst/Agenturen)