Alexander Degelsegger (Gesundheitsministerium, Leitung Sektion X) und Ruperta Lichtenecker (GÖG). © Monika Fellner Die Klimakrise trifft Gesundheitswesen und Beschäftigte hart. Expert:innen suchten nun Lösungen für ein klimafreundliches Gesundheitswesen.
Sie trug den Titel „KI und Digitalisierung für ein klimafreundliches Gesundheitswesen -Chancen, Strategien, Praxis“: Eine Fachkonferenz der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG), bei der Expert:innen aus Gesundheitseinrichtungen, aus der Wissenschaft und der Verwaltung darüber diskutierten, wie die Künstliche Intelligenz (KI) und die Digitalisierung dem Gesundheitswesen beim Klimaschutz helfen können.
Die Veranstaltung wurde vor dem Hintergrund abgehalten, dass der Klimawandel das Gesundheitssystem vor wachsende Herausforderungen stellt. So erhöhen extreme Wetterereignisse, wie die Hitzewelle, die Österreich erst kürzlich erfasste, und die neuen gesundheitlichen Risiken, die damit verbunden sind, den Versorgungsbedarf. Gleichzeitig ist das Gesundheitswesen selbst ein Problem für das Klima, verursacht es doch mit rund 6,7 Prozent des österreichischen CO2-Fussabdrucks beträchtliche Emissionen.
Die Konferenzteilnehmer:innen waren sich darin einig, dass die KI und die Digitalisierung dazu beitragen können, die Versorgungsqualität zu verbessern, Prozesse effizienter zu gestalten und den Klimaschutz im Gesundheitswesen zu unterstützen. Gemeinsam erarbeitete man auch schon Maßnahmen und Rahmenbedingungen für eine entsprechende und nachhaltige Transformation des Gesundheitswesens. (sst)