© Chinnapong – stock.adobe.com Aus Anlass des Welt-Parkinson-Tages findet am 10. April in Linz eine große Informationsveranstaltung statt, wo es auch um neue Erkenntnisse hinsichtlich der Therapie geht.
Die eine Therapie für alle Parkinson-Patient:innen ist passé: Neue Erkenntnisse zeigen, dass die beste Behandlung bei Parkinson heute die ist, die sich nach mehreren Faktoren richtet. Und zwar nach dem Alter, dem Krankheitsstadium, dem Geschlecht, dem Köpergewicht sowie auch nach den jeweiligen vegetativen, psychiatrischen und kognitiven Symptomen. Darauf macht die Österreichische Parkinson-Gesellschaft (ÖPG) anlässlich des Welt-Parkinson-Tages am 11. April, dem Geburtstag des Erstbeschreibers der Erkrankung James Parkinson, aufmerksam.
Am Tag vor dem Welttag, dem 10. April, veranstaltet die ÖPG in Linz eine große Informationsveranstaltung, wo es auch um weitere neue Erkenntnisse hinsichtlich der Therapie gehen wird. Wie etwa um die Wirksamkeit von gerätegestützten Therapien in fortgeschrittenen Krankheitsstadien. Auch die Wichtigkeit von nicht-medikamentösen Maßnahmen wie einer Physio-, Ergo- und Logopädie, psychologischer Unterstützung und von der Wahrnehmung von Angeboten von Selbsthilfegruppen wirdthematisiert.
Parkinson zählt zu den weltweit am schnellsten zunehmenden neurologischen Erkrankungen, auch aufgrund der alternden Gesellschaften. In Österreich leben derzeit nach Schätzungen 25.000 bis 30.000 Menschen mit Parkinson. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und findet von 11 bis 15 Uhr im Festsaal des Neuen Rathauses statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter oepg@studio12.at ist erwünscht, aber nicht verpflichtend. (sst/APA)