Pharmafirma erneut in Schwierigkeiten

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Marinomed droht die Zahlungsunfähigkeit. Grund sind fehlende Zahlungen aus dem Verkauf des Carragelose-Bereichs. Das Unternehmen will ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragen.

Die niederösterreichische Marinomed Biotech AG will die Einleitung eines gerichtlichen Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung beantragen. Anlass für den Antrag sei, dass der gerichtlich genehmigte Sanierungsplan vom 14. November 2024 aufgrund des Abbruchs der Verhandlungen durch Unither Pharmaceuticals und fehlender Zahlungen von Unither aus dem Verkauf des Carragelose-Geschäftsbereichs nicht erfüllt werden könne, teilte das Unternehmen mit.

Durch diese Entwicklung drohe die Zahlungsunfähigkeit, hieß es von Marinomed. Ziel des neuerlichen Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung sei, „die finanzielle Stabilität des Unternehmens durch Abschluss eines neuen Sanierungsplans abzusichern“. Neben weiteren Restrukturierungsmaßnahmen will das Biotech-Unternehmen die rechtlichen Möglichkeiten gegenüber Unither Pharmaceuticals aus dem Verkauf des Carragelose-Geschäfts und die Assets der Marinosolv Plattform nutzen. Marinomed musste sich bereits Mitte 2024 einem Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung unterziehen, das im Jänner 2025 beendet wurde. (red/APA)