Rauchen: Österreich gehört zu den Spitzenreitern

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In Österreich rauchen deutlich mehr Menschen täglich als im Durchschnitt der OECD-Staaten. Auch die Bildung spielt bei der Raucherquote eine Rolle.  

Laut dem OECD-Bericht „Health at a Glance 2025“ greifen hierzulande 20,6 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren täglich zur Zigarette. Im OECD-Durchschnitt liegt dieser Anteil bei 14,8 Prozent. Damit zählt Österreich weiterhin zu den Ländern mit einer vergleichsweise hohen Raucherquote. Die höchsten Werte innerhalb Europas weisen die Türkei, Ungarn und Griechenland auf, wo mindestens jede vierte Person täglich raucht. Den niedrigsten Wert verzeichnet Island.  

 

Positiv ist jedoch der langfristige Trend: Wie in den meisten OECD-Ländern ist die tägliche Raucherquote auch in Österreich in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Insgesamt sank sie im OECD-Raum seit 2013 im Durchschnitt um 26 Prozent. 

Wie Rauchen und Bildung zusammenhängen, zeigen Zahlen der letzten Österreichischen Gesundheitsbefragung. So greifen Männer und Frauen mit Pflichtschulabschluss zu 35,5 % beziehungsweise 25,9 % täglich zur Zigarette, während es bei höher Gebildeten lediglich 14,3 % beziehungsweise 12,2 % sind. (tab)