Semperit verkauft Medizingeschäft

Der börsennotierte, heimische Gummi- und Kautschukkonzern Semperit hat den Verkauf seines Medizingeschäfts (Handschuhe) bekanntgegeben.

„Mit der Abgabe des Medizingeschäfts haben wir unsere Transformation zum Industriegummi- bzw. Elastomere-Spezialisten umgesetzt und werden uns künftig voll auf die Weiterentwicklung und den Ausbau unserer Führungsposition im Kerngeschäft für industrielle Polymer-Produkte konzentrieren“, wird Semperit-CEO Karl Haider in einer Aussendung zitiert. Käufer ist der südostasiatische Handschuhproduzent Harps Global. Der bei der Vertragsunterzeichnung vereinbarte Kaufpreis von 115 Millionen Euro unterlag üblichen Preisanpassungsmechanismen. Mit dem Verkauf habe sich Semperit von der Produktion von Untersuchungshandschuhen und von Porzellantauchformen für die Herstellung von Handschuhen in Malaysia sowie von den weltweiten Vertriebs- und Distributionseinheiten getrennt. Ausgenommen ist allerdings die Produktion von Operationshandschuhen in Österreich und deren Verpackung in Ungarn. Beides wird für Harps als Auftragsfertigung noch mehrere Jahre fortgeführt. (red/APA)