© HPMP Studio – stock.adobe.com Auf Social Media sei Werbung für ungesunde Lebensmittel allgegenwärtig, kritisieren AGES und FGÖ. Darüber und wie Kinder geschützt werden können, informiert nun eine Broschüre.
Ob in Influencer-Videos, in Gaming-Streams oder auf Social-Media-Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok: Überall dort sind ungesunde Lebensmittel fast allgegenwärtig. Rund ein Viertel der Inhalte beschäftige sich mit Essen und Getränken, die alles andere als gesund sind, heißt es seitens des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) und der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES).
FGÖ und AGES analysierten nun den Einfluss der mehrheitlich nicht als solche gekennzeichneten Social-Media-Werbung für ungesunde Snacks und Getränke auf Kinder und Jugendliche. Das Ergebnis: Haben sie die Werbung gesehen, nehmen Kinder und Jugendliche im Schnitt rund 30 Prozent mehr Kilokalorien zu sich. Bei jüngeren Kindern steigt dadurch schon ab 60 Minuten Social-Media-Nutzung pro Tag das Risiko für Übergewicht mit all seinen fatalen Folgen für die Gesundheit.
„Viele Eltern wissen nicht, wie stark Social Media das Essverhalten ihrer Kinder beeinflusst“, sagt FGÖ-Leiter Klaus Ropin. Deshalb habe man eine Broschüre erstellt, die dafür sensibilisiere und darüber informiere, wie Kinder vor dem schädlichen Einfluss geschützt werden können. Die Broschüre trägt den Titel „Social Media, Werbung und Ernährung bei Kindern und Jugendlichen“ und ist online auf www.kinderessengesund.at erhältlich. (sst/APA)