„Wir stehen mit dem Rücken zur Wand“

Das sagt Nora Tödtling-Musenbichler, Präsidentin der Caritas Österreich, über den wachsenden Spardruck, Armut und Gesundheit, Prävention, Pflege und die Zukunft der Versorgung.

„Es tut mir Herzen weh, wenn ich jeden Tag sehe, welche Leistungen nicht mehr angeboten werden können, weil der Sparstift angesetzt wird – obwohl die Schlangen länger werden“, sagt Nora Tödtling-Musenbichler, Präsidentin der Caritas Österreich. Der Sozialstaat sei unter Druck, die Not sei real und auch in vielen Gesellschaftsschichten angekommen. Das wirke sich auch auf Gesundheit aus: „Die Lebenserwartung sinkt, wenn Menschen von Armut betroffen sind – chronische Erkrankungen nehmen zu“, sagt die Caritas-Präsidentin in der neuen Podcastfolge von „Gesundheit argumentiert“. Sie skizziert im Gespräch mit RELATUS-Chefredakteur Martin Rümmele und Strategieberater Michael Eipeldauer aber auch Auswege: „Wir denken in Töpfen und Einsparungen und stellen nicht die Frage, wie wir alle ein Leben lang gut und gesund leben können.“ Die Politik müsse sich überlegen, wie wir langfristig aus der Krisenstimmung rauskommen. Derzeit seien die Systeme auf die Behebung von gesundheitlichen Defiziten ausgerichtet und stellen nicht die Frage, wie sich die gesunde Lebenserwartung erhöhen lasse. Warum Gesundheit und Pflege gemeinsam gedacht werden müssen, hören Sie ebenfalls in der neuen Podcast-Folge von „Gesundheit Argumentiert“.


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