© Armmy Picca - stock.adobe.com Gleich zwei aktuelle Umfragen zeigen, was die Österreicher:innen bewegt und welche Rolle dabei Gesundheitsthemen spielen.
800 über 18-jährige Österreicher:innen befragte das Meinungsforschungsinstitut IPSOS in den vergangenen Wochen dazu, worüber sie sich Sorgen machen. Die Umfrage erfolgte im Rahmen von „What Worries The World“, wofür IPSOS die Bevölkerung in insgesamt 31 Staaten regelmäßig zu den drei drängendsten Sorgen befragt. Für Österreich lautete das Ergebnis: Die Zuwanderung, die Inflation, und auf Platz drei der Liste landete das Gesundheitswesen, das 30 Prozent der Befragten Sorgen bereitet. Vor allem ältere Menschen (46 Prozent der Über-65-Jährigen) sorgen sich darum. Hauptthemen sind lange Wartezeiten auf einen Arzt-Termin und die Überlastung des Gesundheitssystems.
Die Ergebnisse des Sozialbarometers Pflege der Volkshilfe zeigen wiederum, wie sehr den Österreicher:innen ein weiteres Gesundheitsthema Sorgen bereitet: die Pflege. Durchgeführt wurde diese Umfrage mit dem Foresight Institut. Dieses befragte in der Zeit von Februar bis April 1003 Über-15-Jährige. Mehr als die Hälfte davon (55 Prozent) blickte mit Sorge auf ihren zukünftigen Pflegebedarf oder den Pflegebedarf von Angehörigen. Viele meinen, dass Pflege für sie in der Zukunft nicht mehr leistbar oder nicht mehr ausreichend verfüg bar sein wird. Zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) sehen politischen Handlungsbedarf, um die Qualität und Leistbarkeit der Pflege sicherzustellen. Diese Sicht zog sich quer durch alle Alters- und Einkommensgruppen. (sst/APA)