Zustand der Blutgefäße erforscht

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Gesundheitsdaten von fast 8000 Österreicher:innen wurden nun für eine Studie analysiert, in deren Fokus der Zustand der Blutgefäße und die Gefäßalterung standen.

Eine Gruppe von heimischen Forscher:innen hat nun Daten von 7926 Frauen und Männern im Alter von 18 bis 82 Jahren analysiert, die seit 2011 in regelmäßigen Abständen für die Langzeitbeobachtungsstudie LEAD untersucht werden. Ziel der Analyse war, den Zustand der Blutgefäße von Menschen in Österreich zu erheben. 

Die Ergebnisse beschrieben die Forscher:innen in einer weiteren Studie. Demnach haben 9,1 Prozent der Menschen in Österreich Blutgefäße in gutem Zustand und eine gesunde Gefäßalterung, 78,6 Prozent haben eine normale Gefäßalterung und 12,2 Prozent eine vorzeitige Gefäßalterung, was laut Studienautor:innen „verhältnismäßig viele“ sind. 

Aus der Studie geht noch hervor, dass Frauen etwas häufiger von der vorzeitigen Gefäßalterung betroffen sind als Männer, und dass Faktoren wie schlechte Blutdruckwerte, Diabetes mellitus oder ein hoher Alkoholkonsum die Gefäßalterung beschleunigen. Das zeigte ein Vergleich mit einer Referenzpopulation ohne Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, ohne Diabetes und ohne Einnahme von Medikamenten wegen Bluthochdrucks oder erhöhter Blutfettwerte. Gesunde Ernährung wirkt sich laut der Studie positiv auf die Gefäßgesundheit aus. (sst)