Hämatopathologie: Patho 01|2018

  • Anaplastisches großzelliges Lymphom

    Das ALK-positive, anaplastisch großzellige Lymphom weist eine heterogene Morphologie auf und hat im Vergleich zu anderen peripheren T-Zell-Lymphomen eine gute Prognose.

    Das ALK-negative, anaplastisch großzellige Lymphom hat basierend auf der molekularen Subklassifikation eine heterogene Prognose.

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  • Periphere T-Zell-Lymphome, not otherwise specified

    Neue genetische Erkenntnisse bewirken eine kontinuierliche Nachjustierung der Klassifikation peripherer T-Zell-Lymphome, ermöglichen eine Verbesserung der Risiko-stratifizierung und könnten in Zukunft gezielte Therapieansätze bewirken.

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  • Periphere T-Zell-Lymphome

    Angioimmunoblastische T-Zell-Lymphome, follikuläre T-Zell-Lymphome und nodal periphere T-Zell-Lymphome mit TFH-Phänotyp sind aggressive Lymphomarten mit follikulärem T-Helferzellen-Immunphänotyp.

    Die Subgruppen dieser peripheren T-Zell-Lymphome zeigen untereinander morphologische, klinische und genetische Überlappungen.

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  • Klassifizierung der Hodgkin-Lymphome

    Die WHO-Klassifikation unterteilt das Hodgkin-Lymphom auf Basis von Morphologie undImmunphänotyp in 2 Haupttypen.

    Das klassische Hodgkin-Lymphom wird in 4 histologische Subtypen unterteilt: nodulär, sklerosierend, lymphozytenreich, Mischtyp und lymphozytenarm.

    Wesentlich seltener ist das noduläre lymphozytenprädominante Hodgkin-Lymphom.

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  • Revision der 4. Auflage der WHO-Klassifikation: Klinisch relevante Neuerungen

    Alles wird anders und bleibt doch gleich – die Diagnostik hochmaligner Lymphome kann besser reproduziert werden.

    Neue diagnostische Möglichkeiten helfen Klinikern bei der Auswahl neuer Therapieoptionen.

    Manche Entitäten können auch ohne aggressive Chemotherapie behandeltwerden.

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  • Aggressive B-Zell-Lymphome − Neue Entwicklungen und Therapiestrategien

    Mit der Standard-Immunochemotherapie R-CHOP können ca. 70 % aller Patienten geheilt werden.

    Für relapsierende Patienten ist die Reinduktionstherapie, gefolgt von einer autologen Stammzelltransplantation, weiterhin der Therapiestandard.

    Innerhalb von Studien sind die CAR-T-Zellen die effizienteste „Salvage“-Therapie im Rezidiv.

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  • Aggressive hämatologische Neoplasien: Image-based ex-vivo drug screening

    Image-based ex-vivo drug screening entwickelt sich zu einem wirkungsvollen diagnostischen Werkzeug im Management aggressiver hämatologischer Neoplasien.

    Voraussetzung für eine sinnvolle Interpretation der Ergebnisse ist die enge Kooperationzwischen histopathologischer und labormedizinischer Diagnostik, Klinik und Forschung.

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Gynäkopathologie: Patho 01|2017

  • Viren(bestandteile) als Auslöser und Promotoren von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen

    Die Entdeckung der humanen Papillomaviren als onkogene Faktoren ist untrennbar mit dem Namen von Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Harald zur Hausen verbunden. Im Vorfeld der Herbsttagung der ÖGPath/IAP Austria in Velden sprachen wir mit dem Virologen und Nobelpreisträger über seine Entdeckung und über neuere Erkentnisse zur Rolle von infektiösen Agenzien in der Tumorentstehung.

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  • Die Pathologie: Schlüssel zur Therapie des Ovarialkarzinoms

    Die Immunhistochemie und molekularpathologische Diagnostik nehmen bei der Typisierung der Ovarialkarzinome eine zentrale Rolle ein und dienen als Grundlage für das therapeutische Vorgehen.

    Die intraoperative Diagnostik mittels Gefrierschnitt ist für den weiteren Operationsablauf ­entscheidend; präoperative Biopsien sind obsolet.

    Ovarialkarzinome kommen im Rahmen des erblichen Brust- und Eierstocksyndroms (BRCA1/2), aber auch des HNPCC/Lynch-Syndroms deutlich gehäuft vor.

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  • Einführung in zytologische Klassifikationen und Nomenklaturen

    Aufgabe einer Klassifikation ist es, Bezeichnungen anhand nachvollziehbarer Merkmale zu einem kontrollierbaren, unabhängig von verschiedenen Personengruppen benutzbaren Vokabular zu ordnen.

    Neu entdeckte Merkmale oder Änderungen des klinischen Behandlungspfades bedingen ­regelmäßige Überprüfung und Neuordnung.

    Der Benutzerkreis (SpezialistInnen des eigenen Faches, klinische Kolleginnen und Kollegen oder PatientInnen) muss bei der Erstellung eines Klassifikationsschemas berücksichtigt werden.

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  • Die neue Nomenklatur der ÖGZ und ÖGPath/IAP Austria mit Erläuterungen

    Die Österreichischen Gesellschaften für Zytologie (ÖGZ) und Pathologie (ÖGPath) empfehlen die Verwendung einer einheitlichen nationalen Nomenklatur für die gynäkologische Zytologie.

    Die neue Nomenklaturempfehlung ist im verbalen Teil stark an das Bethesda-System angelehnt und verwendet die gültige WHO-Nomenklatur, verlässt aber die bisherige PAP-Gruppierung nicht.

    Die acht PAP-Kategorien ermöglichen klare klinische Implikationen.

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  • „Zukunft in der intelligenten Kombination von HPV-Impfung und -Testung“

    Univ.-Prof. Dr. Elmar Joura von der Medizinischen Universität Wien, die prominent an der Entwicklung und klinischen Erprobung von prophylaktischen HPV-Vakzinen beteiligt war – zuletzt auch der nonavalenten Vakzine –, genießt als HPV-Experte auch internationale Anerkennung. Im vergangenen Jahr hatte er die Präsidentschaft des EUROGIN in Salzburg inne, des größten europäischen HPV-Kongresses. SPECTRUM Pathologie bat ihn um ein Update zu den weltweiten HPV-Impfstrategien und seine Einschätzung zur Zukunft des HPV-basierten Zervixkarzinom-Screenings in Österreich.

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Jahrestagung der ÖGPATH und der SGPATH, 10.–12. 11. 2016, Wien: Patho 01|2016-2017

  • Bethesda-Terminology-System: Zeitgemäße und praxisrelevante Nomenklatur

    Eine zeitgemäße Zytologie verlangt eine praxisrelevante Klassifikation. Diese Ansprüche werden durch das Bethesda-Terminology-System (BTS) weitgehend erfüllt.

    Die internationale Verwendung der Bethesda-Klassifikation ermöglicht zudem den direkten Vergleich in klinischen Studien.

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  • Regressionsgrading beim Mammakarzinom

    Ein umfassendes Regressionsgrading ist zur exakten Beurteilung des Ansprechens auf die neoadjuvante Therapie unerlässlich.

    RCB (Residual Cancer Burden) ist ein internetbasiertes, mathematisches Klassifikationsmodell mit hoher klinischer Relevanz, in das auch DCIS-(Duktales-Karzinom-in-situ-)Komponenten mit einfließen.

    Neben RCB sollte das Grading auch ein ypTNM-Staging, ein histopathologisches Grading und die immunhistochemische Untersuchung von ER, PR, Ki67, HER2 beinhalten.

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  • Biopsiediagnostik beim Mammakarzinom

    Die präoperative Mammadiagnostik wird an Stanz- und Vakuumbiopsiematerial durchgeführt.

    Die anhand der Biopsien gestellten Diagnosen werden in Abhängigkeit von der Malignität einer Kategorie (B-Klassifikation) zugeordnet; die Kategorien enthalten jeweils eine Reihe von biologisch nicht zwingend assoziierten Läsionen.

    Die B-Klassifikation wird im interdisziplinären Tumorboard zur Therapiefindung herangezogen.

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  • Prosigna®-Genexpressionstest: Prognosebestimmung beim frühen HR+/HER2– Mammakarzinom

    Die Entscheidung bezüglich adjuvanter Chemotherapie beim frühen hormonrezeptorpositiven, HER2-negativen Mammakarzinom rein auf Basis klassischer klinisch-pathologischer Parameter ist problematisch; viele Patientinnen werden daher sicherheitshalber übertherapiert.

    Der Prosigna®-Genexpressionstest dient der Identifikation von Patientinnen, die auf eine adjuvante Chemotherapie verzichten können.

    Er kann lokal durch die Pathologie durchgeführt werden und liefert als einziger Test auch den intrinsischen Tumorsubtyp.

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  • Adjuvante Therapieentscheidung beim Mammakarzinom: Stellenwert des EndoPredict® multigenomischen Assays

    EndoPredict® ist ein multigenomischer Assay der zweiten Generation.

    Der Test wird zur Prognosebestimmung beim ER-positiven und HER2-negativen Mamma­karzinom verwendet.

    EndoPredict® gibt Auskunft über das Risiko für frühe und späte Tumorrezidive.

    Die Einteilung in zwei Risikoklassen (low/high risk) und die Berücksichtigung klinikopathologischer Tumorparameter erlauben eine exakte prognostische Stratifizierung der Tumoren.

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  • Infektionen des oberen Gastrointestinaltraktes

    Einteilung im Alltag: häufige und alltägliche, häufige und nichtalltägliche sowie seltene und ungewöhnliche Infektionen.

    Der Pathologe spielt in der Diagnose dieser Erkrankungen eine wichtige Rolle.

    Die Diagnostik beinhaltet derzeit die konventionelle Histologie, aber auch Zusatz-untersuchungen wie Immunhistochemie und die Polymerase-Kettenreaktion (PCR).

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  • Pathologie des Duodenums – therapeutische Leitbefunde

    Im Duodenum kann eine Reihe entzündlicher und neoplastischer Erkrankungen auftreten.

    Der Diagnostik von Infektionen, Malabsorptionssyndromen und von Neoplasien, insbesondere im Bereich der Papilla vateri, kommt eine besondere Bedeutung zu, da sie therapeutische Leitbefunde darstellt.

    Die Diagnostik der Zöliakie darf ausschließlich in klinisch-pathologischer Zusammenschau erfolgen.

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  • Was Pathologen über die Immuntherapie wissen sollten

    Immuntherapien verlängern das Leben von Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) im Vergleich zur Chemotherapie.

    PD-L1 ist kein robuster Biomarker für das Ansprechen auf eine Immuntherapie, aber derzeit der einzig verfügbare immunhistochemische Parameter.

    Die PD-L1-Expression wird durch verschiedene biologische und verfahrenstechnische Variablen beeinflusst.

    Es ist wichtig, die Fallstricke der PD-L1-Immunhistochemie zu kennen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Fehlerrate zu minimieren.

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  • Liquid Biopsy: Tumorspezifische Informationen aus dem Blut

    Wichtige aktuelle und zukünftige Anwendungsmöglichkeiten der ctDNA-Analyse sind

    der Nachweis sehr kleiner Tumoren, die der Bildgebung entgehen,

    die Evaluierung chirurgischer Interventionen,

    das engmaschige Monitoring des Ansprechens auf medikamentöse Therapien in Echtzeit,

    die Früherkennung der Ursache für eine Resistenzentwicklung und

    die optimierte Therapieplanung nach Resistenzentwicklung.

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