Neue Selbstbehalte: ÖGK macht Kasse

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Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) hat mit dem Versand von rund 84.000 Forderungsschreiben zur Kostenbeteiligung bei Krankentransporten begonnen.  

Die neuen Selbstbehalte gelten seit 1. Juli 2025 und betrifft ausschließlich planbare Krankentransporte ohne akuten medizinischen Anlass. Für den Großteil der Transporte wie Rettungs- und Notarztfahrten sowie Fahrten zu Dialyse-, Chemo- oder Strahlentherapien wirdweiterhin kein Kostenanteil eingehoben. Ebenfalls ausgenommen sind Kinder und Personen mit Rezeptgebührenbefreiung.  

Um die finanzielle Belastung für Versicherte zu begrenzen, werden die Kostenanteile nur für maximal 28 Fahrten pro Kalenderjahr verrechnet. Ab einem Gesamtbetrag von 151,00 Euro besteht zudem die Möglichkeit, eine Ratenzahlung zu vereinbaren.   „Medizinisch indizierte Krankentransporte sind ein wichtiger Teil der Versorgung und ein verantwortungsvoller Umgang mit den bestehenden Ressourcen hilft, die Versorgung auch künftig sicherzustellen“, betont die ÖGK.  (red)