Das sagt Andreas Windischbauer, Präsident des Großhandelsverbandes Phago und Vorstand der Herba Chemosan, Lieferengpässe bei Arzneimitteln, Monitoringsysteme, Bürokratieabbau, Apotheken und den Pharmamarkt.
„Wir im Großhandel müssen permanent mit 800 bis 1000 Artikeln arbeiten, die immer wieder sehr kurzfristig nicht lieferbar sind“, sagt Andreas Windischbauer, Präsident des Großhandelsverbandes Phago und Vorstandsvorsitzender der Herba Chemosan. Dass man seit Jahresbeginn gesetzlich verpflichtet sei, täglich alle Bewegungsdaten von allen Arzneimitteln – egal ob rezeptpflichtig oder nicht rezeptpflichtig – an Ministerium Dachverband der Sozialversicherung und die AGES zu melden, sei für die Unternehmen ein „Schock“ gewesen und ein „Eingriff in Eigentumsrechte“. Vor allem aber bringe es keine Lösung. Es sei ein Blick in die Vergangenheit. „Eine Prognostizierung in die Zukunft sehe ich als nicht möglich an.“ Lieferengpässe könne kein Monitoringsystem verhindern, erklärt er in der neuen Podcastfolge von „Gesundheit argumentiert“ mit RELATUS-Chefredakteur Martin Rümmele und Strategieberater Michael Eipeldauer. Obwohl in der Pandemie klar geworden sei, dass ohne den Pharmagroßhandel vieles in Österreich nicht funktionieren kann, lebe man noch immer mit einem Spannensystem aus dem Jahr 2024. Wie sich der Großhandel diversifiziere und wie man damit umgeht, dass man eine Finanzierungsfunktion für die Apotheken hat, erklärt der Phago-Präsident ebenso wie Investitionsvolumina in Apotheken. Was der Herba Chemosan-Chef über Pharmareformen auf EU-Ebene und deren Folgen denkt, hören Sie ebenfalls in der neuen Podcast-Folge von „Gesundheit Argumentiert“.
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