Wegweisende Projekte der Onkologie

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Mit einer Fördersumme von bis zu 25.000 Euro wurden herausragende Forschungs- und Communityprojekte in Österreich im Bereich der Onkologie ausgezeichnet.

Der Biotech-Riese Gilead Sciences Österreich hat mit dem „Creating Possible Award“ erneut herausragende Forschungs- und Communityprojekte, die eine bedeutende und nachhaltige Rolle im Kampf gegen lebensbedrohliche Krebserkrankungen und der Verbesserung des Patient:innenalltags spielen. Die Gewinnerprojekte wurden im feierlichen Rahmen vorgestellt und mit einer Fördersumme von bis zu 25.000 Euro je Projekt ausgezeichnet. Die diesjährige Ausgabe des 2022 ins Leben gerufenen Förderpreises würdigt herausragende Projekte im Bereich der Onkologie, dem sich Gilead ganz besonders verschrieben hat. Dabei standen innovative Forschungs- und Community-Projekte im Fokus, die das Potenzial haben, die Behandlungslandschaft in den Bereichen Hämatoonkologie, Lungen- und Brustkrebs sowie malignen Erkrankungen des oberen Verdauungstraktes zu revolutionieren und das Leben der Betroffenen nachhaltig zu verbessern, betonte Evelyne Ellinger, Country Medical Director Österreich bei Gilead Sciences.

Mit dem Projekt „StressLung: Stressbewältigung im Alltag von Lungenkrebspatient:innen“, rückt die Fakultät für Psychologie der Universität Wien die mentale Gesundheit von Betroffenen in den Fokus und entwickelt praxisnahe Unterstützungsangebote für den oft stark belastenden Krankheitsalltag. Ebenfalls mit dem Alltag der Betroffenen befasst sich das Projekt „eSMART – Save Haven – personalisierte telemedizinische Unterstützung von CAR T Zell Patienten“ der Medizinischen Universität Wien, die mit personalisierter telemedizinischer Unterstützung eine Lücke in der Betreuung außerhalb des klinischen Settings schließt. Während die Medizinische Universität Graz mit dem Projekt „Eosinophils as key players in immune checkpoint inhibitor therapy for NSCLC“ neue immunologische Mechanismen bei Lungenkrebs untersucht, adressiert die Arbeitsgemeinschaft hämatologisch-onkologischer Pflegepersonen in Österreich mit dem „Toolkit zur Unterstützung von Gesprächen zu Sexualität und Intimität in der Onkologie“ ein oft vernachlässigtes Thema und unterstützt Health Care Professionals in ihrem Umgang mit den Themen Sexualität und Intimität in der Onkologie. Komplettiert wird das Gewinnerfeld durch die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften, die mit „The Role of NKG2D-Ligands in Clinical Oncology“ neue Erkenntnisse zur Rolle des Immunsystems in der Krebsbehandlung liefert. (red)