© Mario - stock.adobe.com Das wichtigste Beratungsgremium des Gesundheitsministeriums hat sich für die neue Funktionsperiode 2026 bis 2028 konstituiert. Gegründet hat den OSR einst Maria Theresia.
In der konstituierenden Vollversammlung am Dienstag wurde der Rektor der Medizinischen Universität Wien, Markus Müller, erneut zum Präsidenten gewählt. Vizepräsident:innen bleiben der Internist und Universitätsprofessor Michael Grimm und die Bioethikerin und langjährige Vorsitzende der Bioethikkommission im Bundeskanzleramt, Christiane Druml.
Mit insgesamt 46 ehrenamtlichen Expert:innen ist der Oberste Sanitätsrat das zentrale wissenschaftliche Beratungsgremium des Gesundheitsministeriums in allen Fragen des Gesundheitswesens. Daneben befasst er sich in Fachausschüssen mit aktuellen Herausforderungen, wie etwa der Verbesserung der Gehirngesundheit und einer notwendigen Mangelfachregelung. Vertreten sind alle medizinischen Fachgesellschaften sowie nichtärztliche Gesundheitsberufe, die Apothekerkammer und die Ärztekammer. Der OSR besteht seit der Zeit von Maria Theresia und ist damit das älteste gesundheitspolitische Gremium des Landes.
Gesundheitsministerin Korinna Schumann und Staatssekretärin Königsberger-Ludwig (beide sPÖ) gratulierten dem Präsidium zur erneuten Wahl: „Das Gesundheitsministerium schätzt die fachlichen Empfehlungen des Obersten Sanitätsrats, um wichtige Entscheidungen in gesundheitspolitischen Fragen treffen zu können, in allerhöchstem Maße. Ich danke allen Vertreter:innen dieses Gremiums für deren wertvolle Arbeit für ein starkes Gesundheitssystem“, erklärte Schumann. „Ich freue mich, derart kompetente Expert:innen beratend an meiner Seite zu wissen. (…) Ich blicke hoffnungsvoll auf die weitere Zusammenarbeit und wünsche den Mitgliedern des OSR viel Erfolg für die Tätigkeiten im Gremium,“ so Ulrike Königsberger-Ludwig. In ihrer Funktion als Staatssekretärin für Gesundheit ist Königsberger-Ludwig zugleich Repräsentantin der Bundesregierung im Obersten Sanitätsrat. (APA/tab)