Privatversicherung will Gesundheit ausbauen

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Der Versicherungsriese Uniqa meldet für das Vorjahr ein aus eigener Sicht „exzellentes Jahr“. In der Krankenversicherung gab es starke Zuwächse, das Angebot werde ausgeweitet.

Der Versicherungskonzern Uniqa hat im Jahr 2025 die Prämieneinnahmen um 8,2 Prozent auf 8,36 Milliarden Euro gesteigert, berichtete Andreas Brandstetter, CEO UNIQA Insurance Group, zum Ende der Woche. „Dieses starke und profitable Wachstum kam aus allen Geschäftsbereichen. Haupttreiber waren insbesondere die Schaden- und Unfallversicherung (plus 10 Prozent) sowie die Krankenversicherung (plus 6,3 Prozent). Auch die Lebensversicherung leistete 2025 einen wesentlichen Beitrag (plus 5,1 Prozent) – hier vor allem im internationalen Bereich.“ In Österreich ergab das in Summe ein Prämienplus von 4,8 Prozent, international sogar 9,8 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 16,9 Prozent auf 516,4 Millionen deutlich an. Das Konzernergebnis netto wuchs um 22,2 Prozent auf 424,8 Millionen Euro.

In der Krankenversicherung stiegen die verrechneten Prämien im Berichtszeitraum aufgrund von Prämienanpassungen und einer guten Neugeschäftsentwicklung um 6,3 Prozent auf 1.609,5 Millionen Euro (2024: 1.514,5 Millionen Euro). Für das Geschäftsjahr 2026 bleibe der Fokus klar auf der weiteren Stärkung des versicherungstechnischen Kerngeschäfts. „In Österreich konzentrieren wir uns dabei insbesondere auf eine nachhaltige Steigerung von Profitabilität und Effizienz sowie auf den Ausbau unseres Krankenversicherungsgeschäfts“, sagte Brandstetter. (red)