Mehr Geld für Personal in Ordensspitälern

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Das zähe Ringen um einen Kollektivvertrag für das Personal in den oberösterreichischen Ordensspitälern hat ein Ende: Man einigte sich auf 3,3 Prozent plus. 

Acht Verhandlungsrunden und zwei Streiktage brauchte es, bis eine Einigung zwischen dem nicht-ärztlichen Personal in den Ordensspitälern Oberösterreichs und seinen Arbeitgebern getroffen werden konnte: 88 Prozent der rund 10.000 Beschäftigen in den Spitälern stimmten nach dem zähen und monatelangen Ringen um einen Kollektivvertrag kürzlich dem jüngsten Kollektivvertragsangebot zu.  

Laut der Gewerkschaft vida sieht dieses eine Erhöhung der Gehälter und Zulagen um 3,3 Prozent ab Juli vor. Zudem wird der Zeitbonus der Beschäftigten um 15 Stunden pro Jahr erhöht. „Ohne den Druck der Gewerkschaft, die Solidarität der Beschäftigten und ihre Streiks hätte es diese Ergebnisse nicht gegeben“, sagt vida-KV-Verhandlerin Martina Reischenböck. Ursprünglich hatten die Arbeitnehmer:innen eine Reduktion der Wochenarbeitszeit von 40 auf 35 Stunden gefordert. Diese Forderung bleibt laut vida aufrecht.  

Seitens der Ordensspitäler hieß es zu dem Ergebnis: „Die große Zustimmung zum Maßnahmenpaket nehmen wir zur Kenntnis.“ Wesentlich seien regelmäßige Abstimmungen, um die Arbeitsbedingungen im Blick zu behalten und, wo es erforderlich sei, gemeinsam mit dem Betriebsrat und den Mitarbeiter:innen Lösungen zu entwickeln. (sst/APA)