Hintergründe, Gerüchte und Karriere-News

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Neuer Gyn-Vorstand für Wiener Spital 

Anfang März 2026 hat Patrick Stelzl die Leitung der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im St. Josef Krankenhaus Wien übernommen. Er folgt auf Andreas Brandstetter, der nach über 42 Jahren in den Ruhestand getreten ist. Mit Stelzl übernimmt ein passionierter Geburtshelfer und Perinatalmediziner die Leitung der größten Geburtshilfe Österreichs. Der Tiroler absolvierte sein Studium an der Medizinischen Universität Innsbruck sowie der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Stelzl ist Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, wissenschaftlicher Gutachter sowie Lehrender an Universitäten und Fachhochschulen. 

Ärzt:innen wegen fahrlässiger Tötung verurteilt 

Ein Arzt und eine Ärztin der Salzburger Landeskliniken (SALK) sind wegen fahrlässiger Tötung zu Geldstrafen verurteilt worden, die Ärztin zu einer unbedingten Strafe in der Höhe von 13.160 Euro, der Arzt zu einer teilbedingten Geldstrafe in der Höhe von 22.320 Euro, davon 11.160 Euro unbedingt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Laut Anklage waren die beiden bisher unbescholtenen Österreicher:innen für die Gabe des Schmerzmittels Novalgin an eine 83-jährige Patientin verantwortlich, die erfolgte, obwohl die Unverträglichkeit gegen das Medikament in der Krankenakte dokumentiert war. Die Frau starb im März 2025. Ein Sachverständiger führte ihren Tod auf die Verabreichung des Schmerzmittels zurück.  

Ärzt:innen-Orchester spendet für Krebshilfe 

Wieder einmal tauschten Ärzt:innen aus aller Welt ihre Arztmäntel gegen Galakleidung und ihre medizinischen Instrumente gegen Musikinstrumente, um so ausgerüstet Gutes zu tun: Das „World Doctors Orchestra” gab im Jänner und Februar zwei Konzerte im Schloss Esterházy und im Wiener Musikverein. Den Erlös aus den Veranstaltungen in der Höhe von 45.000 Euro spendeten die Ärzt:innen der Österreichischen Krebshilfe. „Unser tief empfundener Dank gilt allen Beteiligten, Sponsoren und Unterstützern, die diese außergewöhnlichen Benefizkonzerte möglich gemacht haben”, sagt dazu der Präsident der Krebshilfe Paul Sevelda. 

Jazz-Benefiz für Ärzte ohne Grenzen 

Seit zwei Jahrzehnten macht die Band JAZZMED „Musik, die hilft“. Aus diesem Anlass findet am 15. April im Wiener Porgy & Bess ein Benefizkonzert zugunsten von Ärzte Ohne Grenzen statt. Die Band wird an diesem Abend durch prominente Gäste wie Otto Lechner, Stefanie Pitsch, Toni Burger und Vusa Mkhaya ergänzt. Geboten wird ein stilistisch breites Programm aus Jazz, R’n’B, Latin, Pop und Funk. Der Verein JAZZMED besteht aus Humanmedizinern, die mit Benefizkonzerten soziale Organisationen unterstützen. Der Reinerlös des Abends kommt der humanitären Arbeit zugute. Tickets kosten 30 Euro und sind im Vorverkauf sowie an der Abendkassa erhältlich. Weitere Informationen: https://porgy.at/events/12822/ (tab/sst/Agenturen)