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Osteoporose: Knochenstark durch Prävention

Osteoporose-Prävention ist der Schlüssel zur Vermeidung von Frakturen. Priv.-Doz. Dr. Christian Muschitz, President elect der Österreichischen Gesellschaft für Knochen- und Mineralstoffwechsel, erklärt im Videointerview, welche Rolle das FRAX®-Modell zur Berechnung des individuellen Frakturrisikos spielt. Darüber hinaus spricht er über weitere Neuerungen in der österreichischen Osteoporose-Leitlinie und über die zentrale Bedeutung nichtmedikamentöser Maßnahmen, wie die optimale Versorgung mit Kalzium, Vitamin D und – jetzt neu – Proteinen. Kann der Bedarf über die Ernährung nicht ausreichend gedeckt werden, erfolgt eine Supplementierung.


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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

  • Das Risikorechenmodell FRAX® wird in etwa 100 Ländern weltweit verwendet und stellt eine sehr einfache sowie kostengünstige Methode zur Bewertung des Frakturrisikos im Alter von 40 bis 90 Jahren dar.
  • Liegt ein klinischer Risikofaktor vor, sollte die FRAX®-Berechnung ohne Knochendichtemessung erfolgen. Erst bei einem moderat erhöhten Risiko laut FRAX® wird empfohlen, die Knochenmineraldichte in das Modell miteinzubeziehen. Anhand der Neuberechnung wird die therapeutische Entscheidung getroffen.
  • Neben der postmenopausalen Osteoporose gibt es viele Erkrankungen und auch Medikamente, die sekundär den Knochen schädigen und damit das Risiko für eine Fraktur erhöhen.