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Standort für neues Spital bei Wien fix 

In den nächsten zehn bis 15 Jahren wird das Landesklinikum Weinviertel-Süd errichtet, das die bestehenden Kliniken in Hollabrunn, Korneuburg und Stockerau vereinen wird. Nach einer Prüfung durch eine Standortfindungskommission wurde nun mit Stockerau die größte Stadt des Weinviertels als künftiger Standort für das Klinikum fixiert, das 700 Betten und 100 ambulante Betreuungsplätze sowie Spezialisierungen in mehreren Fachdisziplinen bieten wird. Die Kommission hatte 14 Grundstücke für den Bau des neuen Spitals geprüft, auch das als zweitbestes bewertete sei in Stockerau gelegen, hieß es. In Hollabrunn werde ein Gesundheits- und Pflegecampus mit 288 Betten und ein Ambulatorium errichtet, in Korneuburg ein Ausbildungscampus. 

Zwei Einrichtungen mit neuer Geschäftsführung  

Seit 1. April ist Norbert Braunstorfer operativer Geschäftsführer des Klinikum Malcherhof Baden sowie des Gesundheitszentrums für Selbständige in Wien. Zuletzt leitete er die Lebens.Med Zentren Bad Erlach und St. Pölten, an deren Aufbau er maßgeblich beteiligt war. Davor baute der Absolvent eines Studiums der Sportwissenschaften das Nationale Zentrum für Frauenfußball auf und war dessen Geschäftsführer. Braunstorfer schloss einen Masterlehrgang in Wirtschaftsberatung und Unternehmensführung ab. Das Gesundheitszentrum für Selbständige und das Klinikum Malcherhof Baden werden als Public-Private-Partnership von der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) und Mavie Med gemeinsam betrieben. Beide Einrichtungen liegen nun in den Händen des Führungsduos Norbert Braunstorfer (Mavie Med) und Tibor Klein (SVS). 

Pass für ehemalige Kinderkrebspatient:innen 

Survivorship Passport nennt sich ein spezieller Pass, den nun ehemalige Kinderkrebspatient:innen des Wiener St. Anna Kinderspitals erhalten. Der Pass ist in ELGA integriert und enthält Informationen zur Therapie, Nachsorgeempfehlungen sowie Hinweise auf mögliche Spätfolgen. Rund 5000 Betroffene sollen ihn zunächst bekommen. „Der Survivorship Passport gewährleistet eine lückenlose und sichere Begleitung für unsere Patient:innen und setzt damit neue Maßstäbe in der lebenslangen Nachsorge”, sagt der Geschäftsführer des Spitals Herbert Volkmann. Das Model gelte international als Referenzprojekt für zukünftige Entwicklungen im Rahmen des Europäischen Gesundheitsdatenraumes (EHDS) und der EU-Cancer-Mission. 

Rekordergebnis bei NÖ Krebsläufen  

54.756 Laufbegeistere, Jugendliche und Kinder haben insgesamt 224.758 Euro für die NÖ Krebshilfe und die Stammzellspende des Roten Kreuzes erlaufen. Damit konnte das Rekordergebnis aus dem Vorjahr um über 40 % gesteigert werden. Seit 2022 gibt es im Rahmen der Initiative „Laufen gegen Krebs“ die Schulchallenge, mit der das Thema Krebs in die Schulen transportiert wurde. Seit 2024 nehmen auch Kindergartenkinder für den guten Zweck teil. (tab/sst/Agenturen)