© Geko Grafik - curto - stock.adobe.com „Wir werden einen weiteren Schritt hin zu einer umfassenden Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften gehen”, sagt Robert Wagner, Direktor der Danube Private University (DPU) mit Standorten in Wiener Neustadt und Krems. Neben den Studien der Humanmedizin und der Zahnmedizin wird es künftig auch möglich sein, an der DPU Studien der Psychologie und Psychotherapie zu absolvieren. Gesetzt wird auch auf den weiteren Ausbau der medizinischen Studienangebote. Im Studium der Humanmedizin steht durch die Partnerschaft mit renommierten Krankenanstalten in Österreich und Deutschland die praxisnahe Ausbildung im Fokus.
Demografie, Technik und Strukturwandel stellen an die bundesweit mehr als 40.000 Mitarbeiter:innen des Roten Kreuzes „wachsende Anforderungen, die in der Ausbildung berücksichtigt werden müssen”, sagt Rotkreuz-Bundesrettungskommandant Gerry Foitik. „Wir fordern daher on der Politik eine Reformierung und Modernisierung der Ausbildung von Sanitäter:innen.” Zu den Forderungen zählen unter anderem die Weiterentwicklung des Ausbildungssystems zu einem vierstufigen Kompetenzsystem, die Integration des Erwerbs von Zusatzkompetenzen wie Ultraschall oder Qualitätsmanagement und die Anpassung der Ausbildung an technische Entwicklungen. Durch die Unterschrift einer Petition kann man die Forderungen des Roten Kreuzes unterstützen. Diese findet sich auf www.unsererettung.at.
Mit dem Österreichischen Preis für Integrierte Versorgung werden Projekte prämiert, die durch innovative Ansätze zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen. Nun wurden die Preisträger des Jahres 2026 bekanntgegeben. Erstmals vergeben wurde der Preis „INTEGRI Evolution”: Er geht an die Initiative „Integrierter Patientenpfad/Behandlungspfad Schlaganfall Tirol” des Tiroler Gesundheitsfonds. Mit dem INTEGRI 26 ausgezeichnet werden in der Kategorie „Modellhafte integrierte Initiative” ex aequo das „Amyotrophe Lateralsklerose Netzwerk Oberösterreich” des Hospiz Wels und die Initiative „Integrierte Adipositas Versorgung in der Primärversorgung” des PVE Gesundheitszentrums Reininghaus in Graz. In der Kategorie „Frühe Projektphase” geht der Preis an “ Co-Pilot Gesundheit – digitale Patient Journey über Grenzen hinweg” der Medizinischen Universität Graz. Als „Erprobte Initiative” erhält “Präventionspfad Tirol” des Landesinstituts für Integrierte Versorgung Tirol den Preis.
Laut Hochrechnungen der MedUni Wien dürften derzeit rund 73.000 Menschen in Österreich von ME/CFS betroffen sein. Als Referenzmodell für die integrierte Betreuung Betroffener plant nun die CS Caritas Socialisein neues Pflege- und Betreuungsangebot für Menschen mit ME/CFS: „CS NORDLICHT” mit Standort in Wien richtet sich an Patient:innen, die besonders schwer von der Multisystemerkrankung betroffen sind, sowie an ihre Angehörigen. Zusätzlich in Planung ist das Projekt „CS NORDLICHT Wohnen” für die Langzeitbetreuung in Wohneinrichtungen der CS Caritas Socialis. Moderat Betroffenen, die in Wien leben, soll das Projekt „CS NORDLICHT zu Hause” helfen, in dessen Rahmen die Erkrankten von speziell geschultem Personal versorgt werden. Bereits gestartet wurde eine Beratungsstelle zu den Angeboten für Betroffene aller Schweregrade und aus ganz Österreich. Man vernetze gegebenenfalls zu Hilfen in den jeweiligen Bundesländern. (tab/sst/Agenturen)