© Sonja Birkelbach – stock.adobe.com AstraZeneca erwägt laut Berichten einen Zusammenschluss mit Bristol Myers Squibb. Die Fusion der Pharmariesen wäre einer der größten entsprechenden Deals der Wirtschaftsgeschichte.
Der britische Pharmakonzern AstraZeneca prüft einem Zeitungsbericht zufolge einen Zusammenschluss mit dem US-Konkurrenten Bristol Myers Squibb. Es wäre eine der größten Fusionen in der Wirtschaftsgeschichte. Beide Unternehmen zusammen sind an der Börse derzeit mit rund knapp 400 Milliarden Dollar (rund 345 Milliarden Euro) bewertet. Die Konzerne hätten in den vergangenen Monaten entsprechende Gespräche geführt, berichtete die „Financial Times“am Sonntag unter Berufung auf Insider. Ein Abschluss könnte in naher Zukunft erfolgen, sich aber auch verzögern oder ganz scheitern.
Durch die Transaktion könnte der weltweit größte Pharmakonzern entstehen. AstraZeneca und Bristol Myers Squibb gaben vorerst keine Stellungnahmen ab. Der Jahresumsatz von AstraZeneca lag im Jahr 2025 bei rund 58,7 Milliarden US-Dollar, der weltweite Jahresumsatz von Bristol Myers Squibb betrug im Vorjahr rund 48,2 Milliarden US-Dollar. Derzeit ist das US-amerikanische Gesundheitsunternehmen Johnson & Johnson mit einen Nettoumsatz von 94,2 Milliarden US-Dollar der größte Pharmakonzern der Welt. Auf Platz Zwei liegt der Schweizer Pharma- und Diagnostikkonzern Roche mit einem Umsatz von rund 76,9 Milliarden US-Dollar. AstraZeneca ist 1999 aus der schwedischen Astra AB und der britischen Zeneca PLC entstanden. Bristol-Myers Squibb entstand 1989 durch die Fusion der Unternehmen Bristol-Myers Company und Squibb Corporation. (APA/red)