Hintergründe, Gerüchte und Karriere-News

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Zahl der Zahnimplantate verdoppelte sich 

2025 wurden in Österreich rund 245.000 Zahnimplantate verkauft, 2019 waren es noch 115.700. Damit wurden im Vorjahr mehr als doppelt so viele Implantate gesetzt als sechs Jahre davor. Die Zahlen gehen auf Schätzungen des Innsbrucker HealthTech-Startups IMPROIC auf der Basis von Zahlen des marktführenden Implantat-Herstellers Straumann zurück. IMPROIC ist auf die Entwicklung und den Vertrieb von Zahnpflegeprodukte für Menschen mit Zahnimplantaten spezialisiert. Den Angaben der Firma zufolge ist Österreich einer der am stärksten von Implantaten durchdrungenen Märkte Europas, auch in Deutschland habe sich die Zahl der verkauften Dentalimplantate stark erhöht, weltweit gebe es in Isreal und Südkorea die meisten Implantate.

Spezialambulanz feiert Jubiläum 

1996 wurde an der Klinik Hietzing in Wien die Spezialambulanz für Cystische Fibrose (CF) oder Mukoviszidose gegründet. Aus Anlass der Feier des nun 30-jährigen Bestehens blickt man auf die Entwicklung der Therapie der Erkrankung in den vergangenen drei Jahrzehnten zurück. Laut der Leiterin der Spezialambulanz Andrea Lakatos-Krepcik ist dank der optimalen Versorgung in Zentren wie jenem in Hietzing, wo rund die Hälfte aller erwachsenen Betroffenen Österreichs behandelt werden, die Lebenserwartung Erkrankter von rund 30 Jahren auf über 60 Jahre gestiegen, und sie ist weiter deutlich im Steigen begriffen. Auch die Lebensqualität der Menschen mit CF sei wesentlich besser als vor 30 Jahren, heißt es seitens der Ambulanz.

Krise durch Personalabgang befürchtet 

Nach zwölf Jahren verlässt der Leiter des Departements für Interventionelle Radiologie am Klinikum Klagenfurt Luca De Paoli die Klinik. „Er musste erkennen, dass er und sein Team nicht zeitgemäß und situationserforderlich unterstützt werden, um dauerhaft den selbst gestellten hohen Anforderungen an Qualität, Verlässlichkeit und Verfügbarkeit im Sinn der Patient:innen gerecht zu werden“, heißt es dazu seitens der Ärztekammer für Kärnten. Deren Präsident Markus Opriessnig und der Sprecher der Kärntner Spitalsärzt:innen warnen nach dem personellen Abgang an dem „vergleichsweise kleinen Departement, das aber eine unglaublich große Bedeutung für schwer erkrankte oder verletzte Patient:innen“ habe, vor einer Krise und betonen, dass es sich um ein Alarmzeichen für das Kärntner Gesundheitswesen handle, wenn hoch motivierte Ärzt:innen an den Rahmenbedingungen scheitern und sich neue Aufgaben suchen.

Neuer Primar im LKH Wolfsberg 

Mit 1. August hat Bernhard Frankl die Position des Primarius der Unfallchirurgie im LKH Wolfsberg übernommen. Der bisherige Erste Oberarzt aus dem Klinikum Klagenfurt folgt auf Ernst Müller. Frankls Schwerpunkte sind die Hüftendoprothetik und Beckenchirurgie sowie die Revisions-Endoprothetik und komplexe Oberschenkeloperationen. Zudem leitete er seit 2023 die Neustrukturierung des Krankenhaus-Alarm-und-Einsatzplanes des Klinikum Klagenfurt am Wörthersee bei MANV (Massenanfall von Verletzten) und ist seit 2025 Funktionsoberarzt für diesen Bereich. Zwischenzeitlich war er auch als Erster Oberarzt an der Abteilung für Unfallchirurgie in Klagenfurt tätig. (sst/tab/Agenturen)