Forderung nach besserer Versorgung für Kinder 

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Gleich mehrere Organisationen kritisieren die Gesundheitsversorgung für Kinder. Bemängelt werden unter anderem lange Wartezeiten, fehlende Therapieplätze und unzureichende Unterstützung für Familien. 

Von Kindern, die lang auf Diagnosen und Therapien warten und Kindern aus Familien, denen die Ressourcen fehlen, um sich durch ein komplexes Gesundheitssystem zu kämpfen, und auch von kranken Kindern ohne passenden Betreuungs- oder Schulplatz berichtet Johannes Hofer vom Verein Politische Kindermedizin. Er fordert eine Verbesserung der Finanzierung und des Zugangs zur Kindermedizin. Die rund 120 Mitgliedsorganisationen der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit (Kinderliga) betonen ebenfalls, dass Engpässe in der Gesundheitsversorgung für Kinder bestehen.

„Kinder können nicht warten, bis das Gesundheitssystem wieder Kapazitäten hat“, betont Angelika Heumader-Rainer von der Kinderliga. Man benötige vor allem mehr Kassenstellen, aber auch spezialisierte Ambulanzen. Gesundheitliche Chancen würden zudem von den sozialen Lebensbedingungen abhängen, erklärt Martin Schenk von der Diakonie Österreich und ergänzt: „Wir brauchen daher nicht nur ein versorgendes, sondern auch ein mit-sorgendes Netz, für alle Kinder von Anfang an.“

Auch über die gemeinsame Plattform besserbehandelt.at und die Kampagne „Kinder stärken. Zukunft gewinnen“ machen die Diakonie, die Kinderliga und der Verein Politische Kindermedizin auf die Lücken in der kindermedizinischen Versorgung aufmerksam sowie darauf, wie diese zu schließen sind. Auf der Plattform gibt es zudem die Möglichkeit, die Forderungen zu unterstützen. (sst/APA)