Hintergründe, Gerüchte und Karriere-News

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Veranstaltung zu KI in der Medizin 

Wie soll und kann künstliche Intelligenz Ärzt:innen in Zukunft unterstützen, und wo liegen ihre Grenzen? Welche Auswirkungen hat der Vormarsch von KI auf Wissenschaft und Forschung? Wie müssen sich Ausbildung und Studium an die neue Technologie anpassen? Diesen und weiteren Fragen zur KI in der Medizin stellt sich das Podium bei der Veranstaltung „KI in der Medizin – warum der Faktor Mensch noch wichtiger wird“, die am 22. Oktober an der Medizinischen Universität Graz stattfindet. Weitere Informationen zu der Veranstaltung aus der Reihe „Medizin und Gesellschaft“ und die Möglichkeit zur Anmeldung zu der Veranstaltung finden sich auf: https://insights.medunigraz.at/events/detail/ki-in-der-medizin

Tagung über Zukunft der Organtransplantation 

Drei Tage lang, von 14. bis 16. Oktober, ist Innsbruck Gastgeber der AUSTROTRANSPLANT 2026, der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Transplantation, Transfusion und Genetik. Themen der Tagung mit Teilnehmer:innen aus Österreich und dem benachbarten Ausland sind der Einsatz von KI in der Transplantationschirurgie, aktuelle Entwicklungen bei der Organspende und neue Ansätze in der Organkonservierung. Zudem kommen die pflegerische Betreuung von Organen an der Maschinenperfusion sowie der Stand der Dinge bei der Xenotransplantation zur Sprache.

Gerontologie-Nachwuchspreis verliehen   

Der Margret- und Paul-Baltes-Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) geht 2026 an Vera Gallistl vom Kompetenzzentrum Gerontologie und Gesundheitsforschung der Karl Landsteiner Privatuniversität in Krems. Gallistl „greift Fragen auf, die unsere Gesellschaft heute und in Zukunft beschäftigen – und macht sichtbar, welche Bedeutung diese Entwicklungen für ältere Menschen haben”, betonte DGGG-Präsident Hans-Werner Wahl. Bereits in ihrer Dissertation entwickelte die Gerontologin Ansätze des „Doing Age” weiter und untersuchte, wie Alter im kulturellen Umfeld hergestellt und erlebt wird.

Weitere Ambulanz für PAIS-Patient:innen  

Nach Schätzungen sind hierzulande bis zu 80.000 Menschen an postakuten Infektionssyndromen (PAIS) erkrankt. In Salzburg und im Burgenland gibt es bereits Ambulanzen für Betroffene. Eine weitere wird derzeit in Wien errichtet. In einer ersten Ausbaustufe soll sie ab dem Sommer 2027 Erkrankten zur Verfügung stehen, der Endausbau erfolgt bis Mitte 2028. Ein Besuch in der PAIS-Ambulanz wird nur nach erfolgter Diagnose und mit einer Überweisung möglich sein. In der Ambulanz mit 20 Vollzeitstellen wird die Erkrankten ein Team aus Vertreter:innen mehrerer Berufsgruppen erwarten, die sie ärztlich versorgen und therapeutisch begleiten. Der Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) vergibt mit der privaten, von der Unternehmerfamilie Ströck initiierten WE&ME-Stiftung zwei Forschungszuschüsse im Ausmaß von je einer Million Euro. Mit der Medizinischen Universität Wien als Dreh- und Angelpunkt sollen verschiedene Aspekte der Erkrankung erforscht werden. (tab/sst/Agenturen)