Rückenschmerz ≠ Rückenschmerz

Ankylosierende Spondyloarthritis – Schnittstellenmanagement zwischen Hausärzten und Rheumatologen

Eine 2016 publizierte Studie im Auftrag der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie in Kooperation mit der ÖGAM und der Österreichischen Ärztekammer hat den Status der Kooperation im Fachbereich Rheumatologie zwischen Ärzten für Allgemeinmedizin mit Kassenvertrag und den Fachärzten mit Zusatzfach Rheumatologie erhoben. Unter anderem wurde die Frage gestellt, welche Vorabklärungen durch den Hausarzt bei Verdacht auf entzündlichen Rückenschmerz veranlasst werden sollten (siehe Abb.).

Wie sollte die Zusammenarbeit organisiert sein?

  • Jeder Patient mit der Verdachtsdiagnose eines entzündlichen Rückenschmerzes sollte dem Rheumatologen vorgestellt werden.
  • Vor Überweisung ist eine laborchemische und apparative Vorabklärung sinnvoll (siehe Abb.).
  • Die Einleitung einer Basistherapie (Biologikatherapie) obliegt dem Rheumatologen; alle 3 bis 6 Monate sollte unter einer Behandlung mit Biologika eine rheumatologische Kontrolle erfolgen.1

 

 

 

1 Puchner R, Edlinger M, Mur E, Eberl G, Herold M, Kufner P, Puchner A, Puchner SE, Redlich K, Alkin A, Machold K, Interface Management between General Practitioners and Rheumatologists – Results of a Survey Defining a Concept for Future Joint Recommendations. PLoS One 2016 Jan 7; 11(1):e0146149. DOI:10.1371/journal.pone.0146149. eCollection 2016

AutorIn: Dr. Rudolf Puchner

Niedergelassener Rheumatologe, Wels

© Sandra Gehmair


AEK 18|2019

Herausgeber: Ärztekrone VerlagsgesmbH
Publikationsdatum: 2019-09-20