Größeres Selbstverständnis für Psychosomatik

Liebe Leserin, lieber Leser,

bis zu 30 % der Patienten in der allgemeinmedizinischen Praxis haben Beschwerden, die der psychosomatischen Medizin zuzuordnen sind. Dr. Barbara Hasiba, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin in der Allgemeinmedizin (ÖGPAM), wünscht sich deshalb ein noch größeres Selbstverständnis für das Thema psychosomatische Medizin und fordert deren Integration in den Praxisalltag. „Psychosomatische Medizin soll nicht zu etwas Besonderem gemacht werden, sondern integrativ gelebt und erlebt werden“, sagt sie im Interview mit ARZT & PRAXIS. Die ÖGPAM möchte Awareness für dieses Thema schaffen, unter anderem durch ein umfassendes Fortbildungsangebot (Seite 6).
Wenn von ärztlicher Fortbildung die Rede ist, so steht häufig die gesetzlich vorgeschriebene Pflicht im Vordergrund. Ein aktueller Bericht der Österreichischen Akademie der Ärzte über ärztliche Fort- und Weiterbildung zeigt, dass es dabei aber um deutlich mehr geht: Ärztliche Fortbildung soll dem individuellen Streben nach Wissen, der subjektiven Neugier entgegenkommen und, wenn möglich, sogar „Lust auf mehr“ machen. Denn lebenslanges Lernen trägt auch dazu bei, die Zufriedenheit mit dem Beruf zu fördern (Seite 12).
Lust auf mehr? ARZT & PRAXIS bringt Ihnen die Möglichkeit zur Fortbildung direkt ins Haus – vom klassischen Literaturstudium über Tipps für interaktive E-Learning-Module bis hin zu unserem umfassenden Veranstaltungskalender.

 

Herzlichst

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AutorIn: Dr. Eva M. Riedmann

Chefredakteurin


A&P 10|2017

Herausgeber: MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH
Publikationsdatum: 2017-12-01