Rolle der Real-World-Evidenz beim Multiplen Myelom

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Im Video präsentiert Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Maria Krauth, Universitätsklinik für Innere Medizin I, Klinische Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie, Medizinische Universität Wien, ihre Highlights aus der Special-Interest-Session „The Role of Real World Data Collection in Hematologic Malignancies“. Der Schwerpunkt dieser Session lag in der Klärung der Fragen, was Real-World-Daten überhaupt sind, wofür sie benötigt werden und wie diese am besten generiert werden können. Das Fazit: Das therapeutische Armamentarium in der Behandlung des Multiplen Myeloms hat sich in den letzten 10 Jahren enorm erweitert. Die neuen modernen Therapieoptionen weisen eine hohe Effektivität auf, sind gut verträglich und  tragen zur Verbesserung der Lebensqualität bei. Als eines ihrer persönlichen Highlights vom ASH Congress 2021 nennt die Expertin einen neuen gegen CD38 gerichteten Antikörper namens Modakafusp Alfa, der als Immunzytokin agieren kann, da er an der Stelle des Fc-Rezeptors ein abgeschwächtes Interferon-alpha konjugiert hat. Dadurch, dass dieser Antikörper einerseits an CD38 bindet und andererseits an den Interferon-alpha-Rezeptor, ergibt sich ein bis dato einzigartiger Wirkmechanismus. Bei stark vornehandelten Patienten, einschließlich jene, die auf einen Anti-CD38-Antikörper refraktär waren, zeigte Modakafusp alfa in einer Phase-I-Studie vielversprechende Gesamtansprechraten. Die Verträglichkeit war sehr gut, die Verabreichung insgesamt relativ einfach (Dan T. Vogl et al., Abstract 898).