New horizons in the manage­ment of un­treated CD30+ Lym­phoma

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Assoc. Prof. OA Dr. Thomas Melchardt, Ph.D., Universitätsklinik für Innere Medizin III, Salzburg Cancer Research Institute, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, spricht über Behandlungskonzepte für Patienten mit peripheren T-Zelllymphomen, die aufgrund des heterogenen Patientenprofils sehr unterschiedlich ausfallen können.

Die Daten der ECHELON-2-Studie erweitern das Therapiespektrum für Lymphom-Patienten unabhängig der histologischen Subentität. In der großen, internationalen Studie konnte durch den Zusatz von Brentuximab Vedotin (BV) zur Polychemotherapie ein Überlebensvorteil (PFS, OS) demonstriert werden. In der Erstlinie des fortgeschrittenen Hodgkin-Lymphoms zeigen die Daten der ECHELON-1-Studie eine Verbesserung des ABVD-Regimes durch den Zusatz von BV aufgrund einer Reduktion pulmonaler Toxizitäten.

Eine zusätzliche Verbesserung ergibt sich durch die Steuerung der Therapie mittels Interims-PET-Analyse (HD11-Studie), wodurch die Dosis der Chemotherapie angepasst werden kann. Insgesamt haben die rezenten Publikationen hohe Relevanz für die individuelle Behandlungsstrategie von Lymphom-Patienten.