Highlights beim Bronchialkarzinom

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CROWN-Studie:
Phase-III-Studie zur Erstlinientherapie mit Lorlatinib vs. Crizotinib beim ALK+ NSCLC. Im Ergebnis erzielte Lorlatinib eine beeindruckende Reduktion des Progressionsrisikos mit einer HR 0,29. Die Risikoreduktion scheint deutlicher auszufallen als mit den bisher verfügbaren Erstlinientherapien, die Nachbeobachtungszeit ist allerdings noch kurz. Lorlatinib ist derzeit ab der zweiten Therapielinie zugelassen.
LungART-Studie:
Die Studie untersuchte den Stellenwert der postoperativen Strahlentherapie (PORT) für NSCLC-Patienten im Stadium III/N2 und erzielte gegenüber der Kontrollgruppe ohne Strahlentherapie keinen signifikanten Unterschied im primären Endpunkt DFS.
CodeBreak100-Studie mit AMG510 (Sotorasib) – vorgestellt in der Proffered Poster Session (Abstract nicht verfügbar). Es handelt sich um eine experimentelle Substanz gegen KRAS p.G12C. AMG510 ist der erste Vertreter einer neuen Substanzklasse und erzielte bei NSCLC-Patienten mit KRAS-p.G12C-Mutation eine beeindruckende Ansprechrate von 33%, eine sehr hohe Krankheitskontrollrate im Bereich von 90% und eine PFS von über 6 Monaten. Für das umschriebene Patientenkollektiv zeichnet sich damit erstmals eine aktive zielgerichtete Therapie mit spannenden ersten Daten ab.
CHRYSALIS-Studie:
In dieser Phase-I-Studie wurde Amivantamab, ein EGFR-MET-bispezifischer Antikörper, in Kombination mit einem EGFR-Hemmer der 3. Generation, Lazertinib, bei Patienten mit EGFR-mutiertem NSCLC untersucht. Patienten mit Osimertinib-Resistenz konnten in die Studie aufgenommen werden (n=45). Im Ergebnis zeigte sich eine Ansprechrate von 36% und eine Krankheitskontrollrate von 60% für Patienten, die andernfalls eine Chemotherapie bekommen würden. Die Kombination scheint mit diesen frühen Daten vielversprechend, bei therapienaiven Patienten wurde sogar eine Ansprechrate von 100% berichtet.