DF 05|2020

Herausgeber: Österreichische Diabetes Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner

Editorial

News Update

  • EASD Virtual 2020: Von neuen Therapieansätzen bis zur virtuellen Diabetesklinik

    Das 56. Annual Meeting der EASD, ursprünglich in Wien geplant, musste wie viele andere Kongresse aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation virtuell durchgeführt werden. Ein österreichisches Expertenteam fasste die wichtigsten Studien kurz zusammen und gibt Ihnen die Möglichkeit, auch in diesen schwierigen Zeiten Up-to-Date zu bleiben.

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  • Influenzaimpfung und kardiovaskuläre Mortalität

    Rezente Untersuchungen weisen darauf hin, dass die inflammatorische Antwort im Rahmen einer akuten Infektion möglicherweise das Auftreten von ischämischen Ereignissen wie akutem Myokardinfarkt oder Schlaganfall auslösen kann.1, 2 Darüber hinaus haben in den letzten zwei Jahrzehnten durchgeführte Studien die Influenza mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte2–4 und Schlaganfälle5 in Verbindung gebracht.

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ÖDG Aktuell

  • Relevanz von Prädiabetes nicht unterschätzen

    Studien zeigen: Würde der Prädiabetes häufiger diagnostiziert und therapeutisch begleitet, könnten nicht nur viele Diabetes­erkrankungen verhindert, sondern auch ein breites Spektrum von Diabetesfolgen vermieden oder vermindert werden. Auch im Zusammenhang mit COVID-19 zeigt sich, dass ­Prädiabetes gefährlich sein kann. Die Aufnahme des HbA1c-Wertes in die Vorsorgeuntersuchung wäre eine praktikable Möglichkeit, um frühzeitig gegenzusteuern.

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ÖDG Intern

  • Jetzt den Fokus nicht verlieren!
    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    die COVID-19-Pandemie hält uns weiterhin in Atem – und realistisch wird dies auch noch einige oder sogar viele Monate so bleiben. Umso wichtiger ist es, den Fokus nicht zu verlieren: Chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus bestehen ...Weiterlesen ...
  • Weltdiabetestag 2020 stand im Zeichen von Corona

    Am 14. November 2020 war der internationale Weltdiabetestag, der jedes Jahr auf die Gefahren dieser ­Volkskrankheit aufmerksam macht. Ein spezielles Thema 2020 war die Corona-Pandemie.
    Die ÖDG und Rudolf Anschober, Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, präsentierten dazu eine aktuelle Auswertung des Diabetes-COVID-19-Registers.

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Focus: Zusammenhänge verstehen: Gehirn, Psyche, Diabetes

  • Schlaganfall bei Diabetes mellitus: häufiger Wegbegleiter

    Patienten mit Diabetes haben ein 2–3-fach erhöhtes Risiko für (vor allem ischämische) Schlaganfälle.

    Das Risikofaktorenmanagement (v. a. arterielle Hypertonie, Hyperlipidämie) und Lebensstil­modifikationen stehen sowohl in Primär- als auch Sekundärprävention im Fokus.

    SGLT-2-Inhibitoren und GLP-1-Rezeptoragonisten können aufgrund ihrer pleiotropen Effekte nach ­einem Schlaganfall eingesetzt werden.

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  • Alzheimer-Demenz und Glukosestoffwechsel: „Typ-3-Diabetes“?

    Es besteht hohe Evidenz, dass Typ-2-Diabetes über einen gestörten zentralen Glukose-Stoffwechsel in den Neuronen zur Alzheimer-Krankheit beitragen kann.

    Die Kurzformel „Alzheimer = Typ-3-Diabetes“ und somit eine Stoffwechselerkrankung ist jedoch zu reduktionistisch und simpel.

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  • Diabetes und Demenz im Alter: Erkennen, Einschätzen, Anpassen

    Die Gruppe der älteren Menschen mit Diabetes mellitus ist heterogen. Ein geriatrisches testpsychologisches Assessment zur Abklärung der kognitiven Leistungsfähigkeit, Demenz und Depression ist essenziell.

    Die Bedürfnisse der Menschen mit DM und Demenz sind divergierend zu medizinischen Diabetes­zielen, deshalb wird eine differenzierte Therapieplanung abhängig von der Funktionen empfohlen.

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  • Ängste bei Diabetes mellitus

    Bei Menschen mit Diabetes, unabhängig ob Typ-I-oder Typ-II-Diabetes, liegt die Lebenszeitprävalenz für generalisierte Angststörungen bei 19,5 %.

    Psychischer Stress und die Angst, den vielfältigen Anforderungen im Selbstmanagement des Diabetes nicht gewachsen zu sein, aktivieren neuroendokrine Mechanismen, die den Glukosestoff­wechsel negativ beeinflussen.

    Therapeutisch sind psychotherapeutische Interventionen und die Gabe von Psychopharmaka empfohlene Optionen.

     

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  • Psychische Belastungen während der „Coronakrise“

    Die COVID-19-Krise führte zu einem raschen Anstieg psychischer Belastungssymptome, wie z. B. Schlafstörungen, Angstzustände und Depressionen.

    Chronisch Kranke, insbesondere Personen mit Diabetes, stellen eine vulnerable Gruppe dar; nicht nur für einen schweren Verlauf von COVID-19, sondern auch in Hinblick auf psychische und medizinische Belastungen (u. a. eingeschränkte medizinische Versorgung, Angst vor einer Stoffwechselentgleisung).

    Die Aufrechterhaltung einer adäquaten medizinischen Versorgung dieser Patientengruppe sollte oberste Priorität haben.

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