DF 01|2021

Herausgeber: Österreichische Diabetes Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner

News Update

  • Pathophysiologiebasierte Subphänotypisierung bei Personen mit erhöhtem Risiko für T2DM

    Die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes (T2DM) ist ein langsamer Prozess, in dem die häufig nicht diagnostizierte Phase des Prädiabetes der eigentlichen Manifestation der Erkrankung vorausgeht. Typ-2-Diabetes tritt auf, wenn die Insulinsekretion die bestehende Insulinresistenz nicht länger zu kompensieren vermag. Die Ursachen von β-Zell-Dysfunktion und Insulinresistenz sind heterogen, genauso wie die zeitliche Dynamik der Hyper­glykämie.

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  • Hyperglykämie und COVID-19 im stationären Bereich: Auswirkungen der glykämischen Kontrolle auf klinische Outcomes

    Diabetes und Hyperglykämie wurden in Zusammenhang mit COVID-19 bereits als wichtige Risikofaktoren für Hospitalisierung, schweren Krankheitsverlauf, akutes Nierenversagen, ARDS, Intensivpflichtigkeit und Mortalität identifiziert. Kann eine frühe antihyperglykämische Intervention die Prognose dieser Patienten verbessern?

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  • SGLT-2-Hemmung – Kardiale Effekte bei Patienten mit HFrEF ohne Diabetes

    Bereits in den Studien DAPA-HF und EMPEROR-Reduced konnte nachgewiesen werden, dass SGLT-2-Inhibitoren­ (SGLT2i) bei Patienten mit Diabetes und Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) einen positiven Effekt auf die Herzfunktion hinsichtlich einer Reduktion der Herzinsuffizienz zeigen. Nachdem aber andere Antidiabetika bei vergleichbarer Glukosesenkung keinen solchen Effekt auf das kardiopulmonale System bzw. auf die Herzinsuffizienz zeigen, kann davon ausgegangen werden, dass diese Wirkung auch unabhängig von der Glukosesenkung existiert. Unterstrichen wird diese Annahme durch den Umstand, dass diese Effekte auch bei Patienten ohne Diabetes nachweisbar sind.1

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  • Rezente Updates der ÖDG-Leitlinien

    Wie bereits im April 2020 publizierte der Leitlinienausschuss der ÖDG auch in diesem Jahr ein Update einiger Kapitel der ÖDG-Anleitungen für die Praxis. Relevante Daten der großen prospektiven, randomisierten Studien des letzten Jahres wurden abermals evaluiert, um eine Unterstützung für Behandler im niedergelassenen Bereich zu bieten.

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Focus: 48. ÖDG-Jahrestagung – Diabetologie im Fluss

  • Genetische Erkrankungen und Diabetes mellitus

    Diabetes mellitus umfasst eine heterogene Gruppe von Erkrankungen mit dem gemeinsamen ­Merkmal chronische Hyperglykämie.

    Die Kenntnis genetischer Ursachen von spezifischen Diabeteserkrankungen ist ein wichtiger Schritt in Richtung personalisierte Präzisionsmedizin.

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