Focus

Fünf statt zwei Diabetestypen

Die Zukunft des personalisierten Diabetesmanagements

Prim. Univ.-Prof. Dr. Thomas M. Stulnig 14.4.2022

Die üblicherweise verwendete Einteilung in Diabetes Typ 1 und 2 wurde vor nun mehr als 30 Jahren eingeführt und setzte sich sukzessive durch. Wenn diese Einteilung einen stark...

Eine neue Diabetesklassifikation für präziseres Management

Dr.in Oana Patricia Zaharia et al. 14.4.2022

Die Unterteilung von Diabetes mellitus in Endotypen basiert auf den klinischen Merkmalen ­Autoimmunität, Alter, BMI, HbA1c, Betazellfunktion und Insulinsensitivität. Diese neue...

Diabetes mit schwerer Insulinresistenz

Dr. Anja Menzel et al. 14.4.2022

Eine clusteranalysenbasierte Diabetesklassifikation zeigt unterschiedliche Risikoprofile innerhalb der Gruppen des Diabetes mellitus auf und stellt einen Ansatz für Präzisionsmedizin in der Diabetologie dar. Dabei zeigt vor allem die Gruppe des SIRD ein erhöhtes Risiko für NAFLD und diabetische ­Nierenerkrankung. Eine gezielte Therapie zur Verbesserung der Insulinresistenz, aber auch antiinflammatorische...

Schwerer insulinresistenter Diabetes (SIRD)

Risikobasiertes Management des Diabetes: Nephropathie

OA Dr. Roland Edling 14.4.2022

Die 2018 von Ahlqvist et al. vorgeschlagene Phänotypisierung des Diabetes mellitus in fünf ­verschiedene Cluster anhand von sechs klinischen Variablen trägt der Heterogenität der...

Insulinabhängiger Diabetes (SIAID, SIDD)

Typ 1 oder nicht Typ 1, das ist hier die Frage

Priv.-Doz. Dr. Latife Bozkurt, PhD 14.4.2022

Diabetes mellitus im Erwachsenenalter wird zunehmend als heterogene Erkrankung mit einer ­variierenden klinischen Präsentation erkannt. Der geringere Anteil des inzidentellen...

„Severe insulin-deficient diabetes“ (SIDD)

Risikobasiertes Management des Diabetes: Retinopathie

OA Dr. Lars Stechemesser 14.4.2022

Mit fortlaufender Diabetesdauer und steigendem HbA1c erhöht sich das Risiko für die Entwicklung von ophthalmologischen Komplikationen; die Wahrscheinlichkeit einer diabetischen Retinopathie bei Typ-2-Diabetes ist je nach Subtyp der Erkrankung unterschiedlich. PatientInnen mit einem schweren Insulinmangel (SIDD) zeigten ein deutlich erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer diabetischen Retinopathie.

Schwerer insulindefizienter Diabetes (SIDD)

Risikobasiertes Management des Diabetes: Neuropathie

OA Priv.-Doz. Dr. Gerd Köhler 14.4.2022

Menschen mit schwerem insulindefizientem Diabetes (SIDD) weisen das höchste Risiko für eine ­diabetische Neuropathie auf. Da die diabetische Polyneuropathie bereits bei der Diagnose...

MOD („mild obesity-related diabetes“), MARD („mild age-related diabetes“)

Gezieltes Management bei moderaten Diabetessubtypen

Dr. Antonia-Therese Kietaibl et al. 14.4.2022

Die neue Clustereinteilung der heterogenen Gruppe diabetischer Stoffwechselstörungen anhand von sechs Faktoren könnte zukünftig eine differenziertere Therapie des Diabetes mellitus Typ 2 ­ermöglichen. Cluster 4 (leichter adipositasbedingter Diabetes, MOD) und Cluster 5 (leichter altersbedingter Diabetes, MARD) werden als moderatere Diabetesformen beschrieben. Übertherapie versus therapeutische Inertia: Es...

 

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