Induktionstherapie: 4- vs.3-fach Kombination

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4- vs.3-fach Kombination

Induktionstherapie bei neu diagnostizierten fitten Patient:innen

Proteasominhibitoren, IMiDs und anti-CD38-Antikörper wie beispielsweise Isatuximab haben das therapeutische Armamentarium beim Multiplen Myelom erweitert. Kam in der Induktionstherapie bei Patient:innen mit Multiplem Myelom vor vielen Jahren noch eine Dublette zum Einsatz, ist der heutige Standard eine Tripletherapie; aktuell wird die 4-fach Kombination diskutiert. Die Addition eines anti-CD38-Antikörpers zur Standardtherapie kann die Remissionstiefe erhöhen, was wiederum eine MRD-Negativität induziert und schließlich in einem signifikant verbesserten PFS resultiert. Auch Stammzellen sind nach einer solch intensiven Therapie weiterhin mobilisierbar. Die Infektionsrate ist zwar leicht erhöht, allerdings sind diese Infektionen nicht schwer, es treten auch keine opportunistischen Infektionen auf. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese tiefen Remissionsraten und die gute Verträglichkeit auch positiv auf die Lebensqualität der Patient:innen auswirken.