Empfehlungen von IMS und ASH

Management von Patienten während der COVID-19-Pandemie

2.4.2020

Das neuartige Coronavirus wirkt sich weltweit auf die Medizin und auch auf die Hämatologie aus. Die International Myeloma Society (IMS) und die American Society of Hematology (ASH) geben Empfehlungen zum Management von Patienten mit Multiplem Myelom und anderen hämatologischen Erkrankungen während der COVID-19-Pandemie .

Isatuximab (Sarclisa®)

Zulassungsempfehlung beim rezidivierten und refraktären Multiplen Myelom

2.4.2020

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) empfiehlt die Zulassung von Isatuximab (Sarclisa®) in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason zur Behandlung erwachsener Patienten mit rezidiviertem und refraktärem Multiplen Myelom, die mit mindestens zwei Therapien (inklusive Lenalidomid und einem Proteasom-Inhibitor) vorbehandelt sind.

Signifikante Verlängerung des PFS

Phase-III-Studie BOSTON erreicht primären Endpunkt

Dr. Melanie Spitzwieser, 5.3.2020

1-mal wöchentlich Selinexor in Kombination mit 1-mal wöchentlichem Bortezomib und niedrig dosiertem Dexamethason führte verglichen mit 2-mal wöchentlich Bortezomib plus niedrig dosiertem Dexamethason zu einem signifikanten Anstieg des medianen progressionsfreien Überlebens (PFS) um 4,47 Monate.

Expertenkommentar

ICARIA-MM-Studie

Prim. Univ.-Prof. Dr. Andreas Petzer, 3.3.2020

ICARIA-MM ist die erste randomisierte Phase-III-Studie bei Patienten mit RRMM, bei der ein Anti-CD38-Antikörper zusätzlich zu einem Pd-Backbone verabreicht wurde – mit dem Ziel einer Verbesserung des progressionsfreien Überlebens gegenüber Pd.

Entwicklungen beim Myelom

Steckbrief für neue Substanzen

Dr. Frédéric Witte, Dr. Martin Schreder, 27.2.2020

In der Therapie des Multiplen Myeloms herrscht seit Jahren rege Dynamik – viele der bis vor Kurzem als „novel agents“ gehandelten Medikamente wie Immunmodulatoren, Proteasomeninhibitoren oder monoklonale Antikörper haben sich etabliert. Neue Substanzen und Wirkstoffgruppen drängen in das Feld und werden teils in absehbarer Zeit bereits Zulassungsstatus erreichen.


 

Videos

 

Kongresse

ASH 2019

Erstlinientherapie beim nicht transplantfähigen Myelompatienten

Dr. Katharina Ostermann, 24.2.2020

Updates von Phase-III-Studien mit dem Antikörper Daratumumab in Kombination mit Immunmodulator- sowie Proteasom-Inhibitor-haltigen Therapieregimen.

Entgeltliche Einschaltung
ASH 2019

Highlights bei neu diagnostizierten, nicht transplantfähigen Myelompatienten

Dr. Eva Maria Autzinger, 12.2.2020

Dreifach- und sogar Vierfach-Kombinationen in der Behandlung von nicht transplantfähigen Patienten, sind sinnvoll. Bei älteren und gebrechlichen Patienten sind entsprechende Dosisreduktionen indiziert, sodass das Nebenwirkungsprofil akzeptabel bleibt. Durch effektive Therapien lässt sich ein gutes Behandlungsergebnis erzielen, was auch zu einer Verbesserung der Lebensqualität führt.

ASH 2019

Relevanz der MRD-Testung

ao. Univ.-Prof. Dr. Peter Neumeister, 12.2.2020

Die Rolle der minimalen Resterkrankung (MRD) hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert, in vielen Zentren ist sie bereits Teil der Routineevaluierung des Therapieansprechens. Obwohl die Erkrankung in den meisten Fällen inkurabel ist, hat sich die Gesamtüberlebenszeit durch die Einführung neuer Substanzen (immunmodulierende Substanzen, Proteinaseinhibitoren, neue Antikörper) deutlich erhöht und liegt mittlerweile bereits bei 7 bis 10 Jahren – einige Patienten können gar als funktionell geheilt definiert werden.

ASH 2019

Carfilzomib (Kd56/KRd27): Real-World-Daten bestätigen die Zulassungsstudien

Gerhard Kahlhammer, 5.2.2020

Kd56 stellt bei Lenalidomid-refraktären Patienten eine wichtige, IMiD-freie Behandlungsoption dar. Sowohl ältere Patienten als auch jene mit kardiovaskulärer Vorgeschichte profitieren von Kd56 und KRd27.

Entgeltliche Einschaltung
ASH 2019

Neue Optionen in der Erstlinientherapie

Univ.-Prof. Dr. Heinz Ludwig, 27.1.2020

Im Video: Univ.-Prof. Dr. Heinz Ludwig über die am ASH 2019 präsentierten Neuheiten zum Smoldering MM, zu transplantablen/nicht-transplantablen Patienten sowie aktuelle Daten zu diversen Studien (wie z.B. ALCYONE). In einer Wrap-Up-Veranstaltung präsentierte Univ.-Prof. Dr. Heinz Ludwig, Wilhelminenspital Wien, am 19.12.2019 in Wien die am ASH 2019 präsentierten Highlights zur Erstlinientherapie des Multiplen Myeloms (MM): Sehen Sie im Video den Vortrag des Experten mit den Neuheiten zum Smoldering MM, zu transplantablen und zu nicht-transplantablen Patienten sowie aktuelle Daten zu diversen Studien (wie z.B. ALCYONE).

ASH 2019

Relapsiertes Setting – Highlights in der Behandlung

Dr. Ella Willenbacher, 27.1.2020

Auch 2019 beschäftigten sich viele Beiträge am ASH mit dem Thema der Therapie des refraktären und/oder relapsierten Multiplen Myeloms (r/r MM). Beleuchtet wird hier die CANDOR-Studie, in der Carfilzomib/Daratumumab/Dexamethason im Vergleich zu Carfilzomib/Dexamethason im relapsierten Setting untersucht wurde.

ASH 2019

Myelomtherapie im Rezidiv

Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Maria Krauth, 27.1.2020

Im Video: Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Maria Krauth über die am ASH 2019 präsentierten Studien zur Myelomtherapie im ersten und zweiten Relaps.

ASH 2019

Highlights zu Tumorbiologie und Prognose

OA Dr. Sonja Heibl, 20.1.2020

Das Multiple Myelom (MM) ist eine genetisch komplexe Erkrankung. Schrittweise erfolgende genetische Events tragen zur Entwicklung der manifesten Erkrankung aus prämalignen Vorstufen bei. Am ASH 2019 hat es zahlreiche Publikationen bezüglich zugrundeliegender Mechanismen gegeben, die die Biologie und die damit verbundene heterogene Prognose der...


 
 

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Editors-in-Chief

Assoc. Prof. PD. Dr. Maria Krauth

Universitätsklinik für Innere Medizin I, Medizinische Universität Wien

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Ärztliche Leitung Hämatologie – Hämato-Onkologische Station, A.ö. Landeskrankenhaus – Universitätskliniken Innsbruck

OA Priv.-Doz. Dr. Niklas Zojer

1. Medizinische Abteilung, Zentrum für Onkologie und Hämatologie, Wilhelminenspital Wien

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Univ.-Prof. Dr. Heinz Ludwig

Wilhelminen­krebs­forschungs­institut, Wilhelminenspital, Wien

ao. Univ.-Prof. Dr. Peter Neumeister
Klinische Abteilung für Hämatologie
Medizinische Universität Graz

Prim. Univ.-Prof. Dr. Andreas Petzer

1. Interne Abteilung, Ordensklinikum Linz – Barmherzige Schwestern

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