Rubrik: Klinik OP

  • Orthopädie
: Gentherapie als neue Option bei Knochendefekten


    Eine Gentherapie mit veränderten Stammzellen aus Fettgewebe und Knochenmark könnte eine neue Option für die Behandlung von schweren orthopädischen Verletzungen an den Extremitäten darstellen. Entwickelt wurde diese Therapie von Martina Hauser-Schinhan von der Universitätsklinik für Orthopädie der Medizinischen Universität Wien…

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  • Zweymüller-Hüftprothesen halten über 20 Jahre 


    Ein Forscherteam der Universitätsklinik für Orthopädie an der Medizinischen Universität Wien hat erstmals die Haltbarkeit von Zweymüller-Hüftprothesen, die Ende der 1970er-Jahre entwickelt wurden, über einen Zeitraum von 20 Jahren untersucht. Das Ergebnis: Der Schaft der vom gleichnamigen Wiener Orthopädieprofessor am…

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  • SIL: Österreich bleibt Europameister 


    Bei SIL, der „single inciscion laparoskopy“, erfolgt der chirurgische Zugang über die Narbe des Bauchnabels. Mit mittlerweile rund 4.900 ausschließlich durch den Nabel operierten Patienten ist Österreich nach wie vor Spitzenreiter in Europa. Das Anwendungsgebiet von SIL erstreckt sich mittlerweile…

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  • Österreichische Gesellschaft für Chirurgie 


    Univ.-Prof. Dr. Manfred Frey, Leiter der Klinischen Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie an der Universitätsklinik für Chirurgie Wien, wurde zum neuen Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie gewählt und folgt in dieser Funktion Univ.-Prof. Dr. Hans Werner Waclawiczek. Zentrale…

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  • Unfallchirurgie: Der Sehne Stabilität verleihen


    Degenerative Veränderungen und Rupturen der großen Sehnen treten mit zunehmender Häufigkeit auf.

    Zur Behandlung stehen konservative und chirurgische Verfahren zur Verfügung. Innovative Methoden wie die Stoßwellentherapie haben in der Behandlung von Sehnenverletzungen immer größeren Stellenwert.

    Aufwärm- und Dehnungsübungen vor und nach dem Sport tragen dazu bei, dass Sehnenverletzungen gar nicht erst entstehen.

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  • Notfallmedizin: Reanimation –
 eine nationale Verpflichtung

    Nach einem Herzstillstand könnten in Österreich pro Jahr ca. 1.000 Menschen mehr als bisher gerettet werden. Die Betonung liegt jedoch auf „könnten“.

    Das Hauptproblem: Die Ersthelferreanimationsrate ist bei uns niedrig, das Wissen um Reanimation ist nicht im öffentlichen Bewusstsein, Ersthelfer warten lieber auf die Rettung, statt selbst aktiv zu werden.

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  • „Der Chirurg trifft Entscheidungen, das Risiko trägt der Patient“

    Der 53. Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie fand Anfang Juni in Salzburg statt. Die wissenschaftliche Veranstaltung diente der Bestandsaufnahme des Fortschritts in den chirurgischen Fächern – 19 Assoziierte Gesellschaften und zwei Pflegesymposien trugen dazu bei. Besonderes Augenmerk galt dem…

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  • Orthopädisches Spital Speising: Elektronisch gesteuerter Distraktionsmarknagel

    Zum Ausgleich von Beinlängen-Differenzen kommt als Alternative zu externen Fixateuren im orthopädischen Spital Speising, Wien, ein elektronisch gesteuerter Distraktionsmarknagel zum Einsatz. Der Marknagel wird in den Oberschenkel- bzw. Unterschenkelknochen am Knochenspalt implantiert, die Distraktion (bis zu 1 mm pro Tag)…

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  • Privatklinik Döbling: Minimalinvasives Zentrum für Hüftchirurgie

    Die Privatklinik Döbling hat – unter der Leitung von Prim. Dr. Christoph Gebhart – ein neues Zentrum für minimalinvasive Hüftchirurgie eröffnet. Gebhart, Gründer und Präsident der Gesellschaft für Hüftarthroskopie, führt über 100 arthroskopische Hüftoperationen pro Jahr durch. Das Zentrum richtet…

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  • Prostata-Operation im militärischen Sperrgebiet

    Der Wiener Urologe Prof. ­Dr. Christian Kratzik operierte im russischen Sewerodwinsk.

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  • Paradigmenwechsel in der Chirurgie

    Patientensicherheit und Qualitätsmanagement haben höchste Priorität.

    Der Chirurg ist kein Einzelkämpfer mehr. Guter Outcome in der Chirurgie gelingt nur in Partnerschaft mit anderen Fächern.

    Strukturierte Fortbildung ist von entscheidender Bedeutung. Heutige Generationen wollen strukturierte Fortbildungs- und flexible Arbeitszeitmodelle.

    Die wissenschaftliche Halbwertszeit exzellenter Publikationen beträgt nur noch 4,5 Jahre und erfordert ein berufslebenslanges Lernen. Die Halbwertszeit der medizinisch-technischen Entwicklungen hat sich auf 2,5 Jahre reduziert.

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  • Neueste Outcome-Studie: Was bleibt für die Praxis?

    Nur aus der Studienzusammenfassung Schlüsse für die Praxis zu ziehen greift viel zu kurz.

    Manchmal wird nach genauer Analyse klar: Der Nutzen selbst einer Studie mit nominell hohem Evidenzgrad für die tägliche Arbeit ist gleich null.

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  • Evidenz versus Intuition in der Medizin

    In der Medizin sind Evidenz und Intuition keine Gegensätze, sondern ergeben in Symbiose ein klareres Bild von der Realität.

    Die Bayes-Statistik bezieht im Gegensatz zur frequentistischen Herangehensweise mit p-Werten Vorwissen mit ein und ermöglicht eine Plausibilitätsanalyse – sowohl von klinischen Diagnosen als auch von Studienresultaten.

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  • Ist Anästhesie gefährlich?

    Die WHO beziffert die Rate von bleibenden Schäden und Todesfällen in der perioperativen Phase größerer chirurgischer Interventionen mit 0,4–0,8%. Das Risiko für intraoperatives Erwachen beträgt gesamt 0,1–0,15%. Für die additive oder alleinige Regionalanästhesie wird das Risiko eine Querschnittläsion in der Literatur aktuell mit 0,7–1,8 : 100.000 angegeben. Die neuronale Blockade durch regionalanästhesiologische Verfahren scheint Krankheitsverlauf und Outcome von Karzinompatienten im Unterschied zu anderen Narkoseverfahren günstig zu beeinflussen. Nach Abwägung von Nutzen und Risiken ist Propofol bei sachkundiger Anwendung eine sichere Substanz für die Narkoseeinleitung bei Kindern und Erwachsenen sowie zur Aufrechterhaltung der Narkose bei Erwachsenen. Mehrere retrospektive Studien sprechen für einen Zusammenhang zwischen frühkindlichen Narkosen und späteren Lernschwierigkeiten. Die Evidenz dafür anhand prospektiver Daten fehlt jedoch.

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  • Arbeitsplatzsicherheit

    Hot Spots im Sinne von Gefahrenherden gab es bei der Arbeitsplatzsicherheit. Die erfreulich rege Aktivität der Arbeitskreise der ÖGARI inklusive der in den letzten Jahren gegründeten Gruppen hilft uns, unser berufliches Umfeld zu optimieren. Die neuen Broschüren zum sicheren Umgang…

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  • Hot Spots in der Anästhesiologie

    Was bringt der AIC 2012? Heuer wollen wir wieder ganz gezielt die heißen Themen in der Anästhesiologie am Jahreskongress AIC 2012 diskutieren. Warum? Weil durch diese Auseinandersetzung die aktuellen Glutnester und offenen Fragen bearbeitet werden können, weil die Veranstaltung attraktiv…

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  • Blut – ein heißes Thema

    Blut ist schon allein durch seine Farbe ein heißes Thema. Mittlerweile wissen wir, wie Blutprodukte optimal hergestellt und gelagert werden sollen, dass wir unterschiedliche Transfusionstrigger benützen und unterschiedlich viel Blut transfundieren, dass eine Transfusion von Erythrozytenkonzentraten, FFP oder Thrombozytenkonzentraten gefährliche…

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  • Intensivmedizin: Ist das Machbare auch ethisch vertretbar?

    Angesichts des unglaublichen medizintechnischen Fortschrittes in den letzten Jahr­zehnten sind dem medizinisch Machbaren immer weniger Grenzen gesetzt. Diese technischen Möglichkeiten unreflektiert in allen medizinischen Entscheidungen auszu­leben bringt ÄrztInnen in die Schere zwischen technisch theoretisch Möglichem und ethisch und menschlich Vertretbarem. Therapeutische Entscheidungen in der Intensivmedizin haben auf 2 gleichwertigen Säulen zu stehen: auf der der klaren medizinischen Indikation und auf der des Patientenwillens, der – falls eindeutig eruierbar – über jeder anderen Entscheidung steht.

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  • Off-Label-Use bei Kindern und mehr

    Super Hot Spots gibt es beim Off-Label-Use von Medikamenten und der Hierarchie des Ärztegesetzes über Zulassungstexte, beim Einsatz von Propofol bei Kindern, bei der fehlenden Erstattung von Analgetika durch die Sozialversicherungsträger und bei der bundesweit umzusetzenden Qualitätsleitlinie zur präoperativen Diagnostik….

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  • Herausforderung: Blutungen bei Schwerverletzten

    Schwer verletzte Patienten: Häufig ist bereits bei Aufnahme in den Schockraum eine traumainduzierte Gerinnungsstörung nachweisbar. Eine individuelle, der jeweiligen Gerinnungssituation des Schwerverletzten angepasste Hämo­stasetherapie ist entscheidend, setzt aber die rasche Identifikation der zugrunde liegenden Gerinnungsstörung mittels Thromboelastometrie, einer Point-of-Care-fähigen Methode, voraus. Am AUVA-Unfallkrankenhaus Salzburg wurde ein Konzept der individualisierten Hämostase­therapie entwickelt, das auf rasch verfügbarer Gerinnungsdiagnostik (Thromboelastometrie) basiert. Die Mortalität konnte signifkant gesenkt werden.

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  • Perioperative Schmerztherapie – Organisation ist entscheidend

    Adäquate organisatorische Strukturen und die Motivation der beteiligten Berufsgruppen sind für ein effektives perioperatives Schmerzmanagement entscheidender als spezifische Methoden der Schmerztherapie. Strukturelle Voraussetzungen sind: Ausbildung aller Beteiligten, Festlegung von Verantwortlich­keiten, Erstellen von Leitlinien, Etablierung eines Akutschmerzdienstes.

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  • Bundesqualitätsleitlinie zur präoperativen Diagnostik: eine Win-win-win-Situation

    Präoperative Diagnostik: Ende der 08/15-Befundung, von Doppelgleisigkeiten und Willkür. Bundesqualitätsleitlinie gibt Entscheidungsalgorithmen, anhand derer individuell patienten- und eingriffsspezifische Befunde erhoben werden. Das ermöglicht das Erkennen spezifischer Risken! Dieses Vorgehen bringt mehr Sicherheit für die Patienten, ist praxistauglich und ökonomisch sinnvoll. Die ablehnende Position der Ärztekammer ist unverständlich und basiert auf Fehlinterpretationen.

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